Holz als Baustoff – 7 gute Gründe, die für ein Holzhaus sprechen

holz-als-baustoff

Wusstet ihr eigentlich, dass Holz als Baustoff nicht einfach nur für eine tolle Optik sorgt, gut riecht und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet, sondern auch über eine lange Lebensdauer verfügt und perfekte Eigenschaften beim Wärme-, Feuchte- und Brandschutz aufweist? Vorteile von Holzhäusern gibt es noch viele weitere – und genau diese stellen wir euch in diesem Beitrag im Detail vor. 

Seit vielen Jahrtausenden gilt das Holz dem Menschen als wertvolle Ressource. Neben Steinen gibt es keinen anderen Werkstoff, der so häufig für Wohn- und Nutzbauten eingesetzt wurde. In den letzten Jahren haben sich demgegenüber indes auch andere Materialien etabliert. Beton etwa, ebenso aber Stahl und diverse Metalle. Trotz der “Konkurrenz” ist Holz beim Hausbau  beliebter denn je – und das hat einen guten Grund beziehungsweise eine ganze Menge Gründe.

Nachhaltig und umweltfreundlich

Würdet ihr euch für ein Haus aus Stein und Beton entscheiden, dann müsstet ihr eine Vielzahl an Rohstoffen einplanen, denn ganz ohne Sand, Wasser oder Stahl lässt sich ein solches Gebäude nicht errichten. Einige der dabei benötigten Materialien lassen sich hierzulande allerdings nicht finden – sie müssten daher zunächst aus anderen Nationen herangefahren werden. Kurzum, es bedarf eines hohen Aufwandes an Zeit und Geld, alle erforderlichen Baustoffe so zu kombinieren, dass daraus eine schönes Eigenheim entstehen kann. Doch warum eigentlich schwierig, wenn es auch deutlich einfacher geht?

Geschätzt werden beim Hausbau vor allem die Vorteile von Holzhäusern. Zu ihnen gehört nun einmal die überaus positive Eigenschaft, dass Holz nachhaltig und umweltfreundlich ist. Er wird in nahezu allen Ländern angebaut, kann ohne nennenswerte Probleme gerodet, zugeschnitten und dann im Werk oder direkt auf der Baustelle verarbeitet werden. Und das Beste daran: Das Holz wächst nach dem Fällen wieder nach.

Daneben ist es entscheidend, dass das Holz als Werkstoff vollständig recycelbar ist. So können die beim Roden und Verarbeiten anfallenden Reste später einmal einer weiteren Verwendung zugeführt werden. Sind sie groß genug, kommen sie als Bauteil in Betracht. Fallen sie etwas kleiner aus, könnten sie für den Tischler und den Möbelbauer noch immer interessant sein. Selbst Späne und kleinste Splitter lassen sich verwenden – nicht zuletzt für den Gartenbau. Was aufgrund von Beschädigungen überhaupt nicht mehr genutzt werden kann, das verrottet auf natürliche Weise. Zudem wird dabei nicht die Umwelt belastet.

Gleiches gilt, wenn ein Holzhaus einmal abgerissen werden muss: Alle für den Bau verwendeten Wände, Bretter und Dielen lassen sich anderweitig gebrauchen. Vielleicht ja beim Errichten einer neuen Immobilie. Das ist ein erheblicher Pluspunkt im Vergleich zu anderen Rohstoffen, die sich zu einem späteren Zeitpunkt oftmals nicht mehr für eine weitere Verwendung empfehlen.

Holz ist langlebig

Wer es etwas natürlicher und uriger als beim Hausbau mit Stein, Stahl und Beton mag, der greift im Regelfall auf Holz zurück. Ein weiterer Vorteil, den der Baustoff bietet – auch im Vergleich mit seinen Kontrahenten – ist die Langlebigkeit.

Wird der aus Bäumen gewonnene Rohstoff vor der Verarbeitung entsprechend behandelt und in späteren Jahren vor eindringender Feuchtigkeit und vor in ihm nistenden Würmern und Insekten geschützt, so ist er nahezu unverwüstlich. Ein Holzhaus kann somit mühelos mehrere Generationen an Bewohnern überdauern, ohne dass im Laufe aller Jahrzehnte nennenswerte Sanierungsarbeiten anfallen. Und damit wiederum lässt sich bares Geld sparen.

Keine Hindernisse bei Fertigung und Transport

Holz als Rohstoff gilt als besonders praktisch, denn die natürliche Ressource wächst eigentlich überall. Jede Baumart bringt dabei unterschiedliche Eigenschaften mit, die für den Bau eines Hauses neue Möglichkeiten eröffnen. Oftmals verwendet werden Fichte und Kiefer – daraus gefertigte Rahmen, Balkenkonstruktionen und der Dachstuhl lassen sich selbst nach vielen Jahrhunderten noch bewundern und halten äußeren Einflüssen problemlos Stand.

Bei der Errichtung eurer Immobilie können daher diverse Hölzer miteinander kombiniert werden. Am besten für die Umwelt ist es allerdings, wenn ihr vorwiegend auf einheimische Sorten zurückgreift, denn für sie fällt nur ein vergleichsweise kurzer Transportweg an. Zeit und Aufwand lassen sich in diesem Falle reduzieren, wobei es vor allem bei Holz aus entfernteren Regionen zu Verzögerungen bei der Lieferung kommen kann.

Auch der Weg zur Baustelle gestaltet sich mühelos. Während bei Bauteilen aus Stahl und Beton noch für die Schwerlast ausgelegte Fahrmaschinen verwendet werden müssen, gelingt die Fahrt von Holzelementen mühelos. Oft können sogar mehrere Wände oder Decken auf einem Lastkraftwagen verstaut werden. Abermals lässt sich damit einiges an Zeit einsparen. Ganz zu schweigen von der nur sehr geringen Belastung für die Umwelt. Zwischen der Planung und dem Bau des Hauses vergeht somit oftmals eine sehr kurze Dauer. Im Gegensatz zu einem Gebäude aus Stein seht ihr daher schnelle Ergebnisse.

Lasst euch am besten von einem fachkundigen Architekten oder dem Ansprechpartner eures Hausbauunternehmens beraten, welche Hölzer für euch in Betracht kommen, ob diese aus der näheren Region stammen, welche Eigenschaften sie haben und wie sich durch die Verwendung unterschiedlicher Baumarten das Klima in den Wohnräumen verändert.

Bleibt noch zu klären, welche Vorteile Holz bei der Fertigung hat, die ihr nicht auch durch jeden anderen Werkstoff erlangen könntet? Zur Beantwortung dieser immer wieder aufkommenden Frage sei gesagt, dass sich Holz in unterschiedlichen Verarbeitungsformen verwenden lässt. So ist es theoretisch möglich, den gesamten Baumstamm zur Baustelle liefern zu lassen, ihn dort zu spalten und ihn in all seiner Robustheit für die Gestaltung von Böden und Wänden einzusetzen. Zu diesem Zwecke eignet sich das bereits erwähnte Fichten- und Kiefernholz sehr gut. Auch Eiche und Buche gelten als langlebig und wenig anfällig für Beschädigungen.

Ebenso – und das ist die Regel beim Hausbau – kann das Holz in ein Werk zur weiteren Verarbeitung gebracht werden, zum Beispiel um daraus Fertigbauelemente herzustellen. Über die einzelnen Schritte der Fertigung haben wir in unserem Podcast eine eigene Episode aufgenommen. Hört gerne mal rein, um mehr darüber zu erfahren, wie ein Fertighaus Schritt für Schritt entsteht:

Individuelle Träume erfüllen

Wie groß euer Haus letztlich ausfällt und wie es später einmal aussehen wird, entscheidet ihr selbst. Der ökologische Werkstoff eröffnet euch dabei zahlreiche Möglichkeiten. Er lässt sich vor Ort oder bereits im Werk in genau jene Form bringen, die ihr euch wünscht. Auch das Realisieren individueller Planungen ist dabei jederzeit möglich. Denkbar ist es sogar, das gesamte Gebäude vom Fundament bis zum Dachziegel alleine aus Holz zu errichten – lediglich die Fenster aus Glas wären aus einem zusätzlichen Material gefertigt.

Auch bei der Gestaltung der Innenräume könnt ihr auf Metall oder Kunststoff verzichten. Ein komplettes Haus aus Holz besitzt übrigens einen ganz eigenen Charme, da es einerseits robust und kraftvoll wirkt, andererseits aber von einer naturbelassenen und durchaus romantischen Aura umgeben ist. Ein Holzhaus wird stets das Highlight der vorbeikommenden Passanten sein. Und wenn euch so viel Aufmerksamkeit nicht recht sein sollte, dann könnt ihr die Außenwände mit anderen Materialien verblenden. Etwa mit Naturstein- oder Klinkerfassade.

Doch ist Holz als Baustoff den modernen Materialien wie Stahl und Beton überhaupt ebenbürtig? Auch das ist eine Frage, der sich auf Holzbauten spezialisierte Architekten oft ausgesetzt sehen. Immerhin gilt der Verbund von Beton und einem einliegenden Stahlkonstrukt als sehr robust. Aber seid euch gewiss, dass Holz diese Langlebigkeit mühelos übertreffen wird. Einzig die Erfordernisse der Statik müssen bei der Planung und dem Bau eines solchen Hauses eingehalten werden.

Entsprechend solltet ihr für die Böden, Decken und Wände sowie für die tragenden Balken etwas dickeres Holz auswählen. Die genaue Berechnung bleibt dabei dem Fachmann überlassen, immerhin soll die Immobilie später auch allen Lasten trotzen können. Zudem dürfen sich die einzelnen Bauelemente nicht verschieben. Das Errichten eines Holzhauses erfordert somit ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung, über die erfahrene Hausbauunternehmen, vor allem in der Fertigbaubranche in der Regel jedoch verfügen.

Natürlich lassen sich Holzhäuser auch später noch verändern. Sicherlich kann es dabei zu einem finanziellen und zeitlichen Aufwand kommen, um etwa tragende Wände herauszunehmen – unmöglich ist dieses Vorhaben jedoch nicht. Sogar Anbauten und Aufstockungen des Gebäudes sind möglich. Hier gilt indes das bereits zuvor Erwähnte: Derlei Maßnahmen sind mit einem Architekten abzusprechen, denn bereits das Verrücken oder Bearbeiten tragender Wände beeinflusst die Statik der Immobilie.

Je nach Bundesland kann es folglich sein, dass ihr schon für eher gering wirkende Umbauarbeiten eine Genehmigung beim zuständigen Bauamt beantragen müsst. Welche Kriterien dabei einzuhalten sind, ändert sich allerdings von Ort zu Ort, denn bundes- oder auch nur landesweit einheitliche Regelungen existieren dafür leider nicht.

Schutz vor Feuer und äußeren Gefahren

Holz als Baustoff kann bei der optimalen Behandlung ohne Schwierigkeiten mehrere Jahrhunderte überstehen. Vielleicht wart ihr schon einmal in einem antiken Gebäude, in dem sich noch hölzerne Bauelemente oder sogar ganze Treppen finden lassen. Ähnliches lässt sich in manchem Museumsdorf bewundern: Hütten, Ställe sowie ähnliche Wohn- und Nutzbauten, die vor mehr als 1.000 Jahren errichtet wurden, können heute noch immer bestaunt werden.

Holz ist ein sehr stark verdichtetes Material, das von der Feuchtigkeit kaum vollständig durchdrungen werden kann. Der in unseren Breitengraden vorkommende Regen ist daher nicht prädestiniert dafür, Wand- und Dachelemente ernsthaft zu beschädigen. Gegen das Einnisten von Würmern und Insekten helfen dagegen die im Holz enthaltenen Säfte und Öle. Sie versiegeln die natürliche Ressource, können mit ihren ätherischen Aromen aber auch den einen oder anderen ungeliebten Gast vom Eindringen in das Holz abhalten.

Die Vorteile von Holzhäusern erstrecken sich somit auch auf die Sicherheit. Denn wer möchte schon in einem Gebäude wohnen, das der Witterung nicht standhält? Die größte Sorge der Bauherren gilt allerdings dem Feuer. Denn Holz ist ein brennbares Material. Oft geht mit dieser Erkenntnis der Irrglaube einher, die einmal in Brand geratene Immobilie ließe sich nicht mehr löschen.

Doch wenn ihr Holzscheite schon einmal im Feuer lodern sehen konntet, dann werdet ihr erkannt haben, dass eine sehr lange Zeit vergeht, ehe das Stück restlos verkohlt ist. Umso länger würde es dauern, aus Holz gefertigte Bauelemente oder Stämme vollständig zu ruinieren. Abermals kommen uns dabei die im Rohstoff enthaltenen ätherischen Öle, die im Material gespeicherte Feuchtigkeit sowie die darin vorkommenden kleinen Lufthohlräume zugute. Diese Faktoren erschweren den Brennprozess erheblich. Häuser aus Massivholz müssten schon mehrere Stunden einem künstlich am Leben erhaltenen Feuer ausgesetzt sein, um restlos abbrennen zu können.

Das Holz entwickelt sich durch diese Eigenschaften übrigens zu einem sehr interessanten Werkstoff, denn gerade dickere Dielen sind nahezu winddicht. Selbst an kalten Wintertagen lässt das natürliche Material kaum einmal Kälte in die Räume gelangen. Gleiches gilt – wie bereits festgestellt – für den Regen.

Auch die Hitze schafft es im Hochsommer nicht, die Zimmer übermäßig aufzuheißen. Die Innenbereiche bleiben daher immer relativ konstant temperiert. Dabei müssen die Wände nicht einmal in besonderer Weise gedämmt werden.

Die weiteren Vorteile von Holzhäusern lassen sich schnell erkennen – denn in solch einem Gebäude geht es meist deutlich ruhiger als in anderen Immobilien zu. Werden für Wände und Decken etwas dickere Holzelemente verwendet, so ist damit auch dem Schutz vor unliebsamen Geräuschen gedient. Der Lärm von der Straße oder manchem in der Nähe befindlichen Bahngleis ist vielfach in den Räumen kaum noch hörbar.

Ein Werkstoff für Gesundheit und Wohlbefinden

Warum aber fühlen sich viele Menschen in Holzhäusern eigentlich so wohl? Sicherlich liegt das auch an der Fähigkeit des Materials, Wärme und Kälte zu speichern. Im Gegensatz zu anderen Baustoffen gibt Holz die Temperaturen aber nur langsam und somit über einen längeren Zeitraum an die Zimmerluft wieder ab. Auf diese Weise gelingt es oft über viele Stunden hinweg, ein bis auf das Grad genaues Raumklima zu bewahren.

Im Sommer entzieht das Holz dem Raum die Wärme und sorgt abermals für angenehm temperierte Innenbereiche. Möchtet ihr beim Hausbau mit mehreren Werkstoffen arbeiten, so könnt ihr den Effekt der Wärme- und Kältespeicherung übrigens noch einmal verbessern, indem ihr die Wände aus Beton errichtet, sie aber mit Massivholz an den Außenseiten verblendet. Die Kombination beider Materialien reguliert die Luft in den Räumen am besten.

Aber nicht alleine die Temperaturen im Haus profitieren davon, wenn ihr euch für Holz als Baustoff entscheidet. Auch die Luftfeuchtigkeit verbessert sich durch diese Wahl, denn insbesondere die naturbelassene und somit wenig vorbehandelte Ressource besitzt die Eigenschaft, der Luft die darin enthaltenen Wassermoleküle zu entziehen, sie zu speichern und auch sie über einen längeren Zeitraum wieder an den Raum abzugeben.

Auf diese Weise entsteht im Vergleich zu Zimmern mit gemauerten oder verputzten Wänden eine deutlich erhöhte Luftfeuchtigkeit. Sie liegt im Schnitt bei 40 bis 60 Prozent und wird damit von vielen Menschen als angenehm empfunden. Dieser Effekt wird allerdings beeinträchtigt, wenn ihr die Holzwände mit anderen Werkstoffen verkleidet: Stein, Metall und Kunststoff wirken dabei für die Wassermoleküle undurchdringbar. Sie können somit nicht ins Holz einziehen. Auch eine Schicht aus wasserabweisendem Lack oder einer ähnlichen Lasur senkt die Fähigkeit des Holzes, Wasser zu speichern.

Übrigens kann die Eigenschaft, wärme- und feuchtigkeitsregulierend zu wirken, auch erhebliche Vorteile für die Gesundheit der Bewohner bereithalten. Einerseits, da sich in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit alle krankheitserregenden Viren nur langsam ausbreiten. Diese bevorzugen nämlich eher kalte Temperaturen und eine trockene Luft. Bei Wärme und einer überdurchschnittlich hohen Konzentration an Wassermolekülen können sie nicht existieren. Andererseits wird die verbesserte Luftfeuchtigkeit aber vielfach auch von Personen geschätzt, die unter Krankheiten der Atemwege leiden. Dazu zählen etwa Allergiker oder Asthmatiker.

Dennoch ist es wichtig, die Räumlichkeiten regelmäßig zu lüften oder eine Lüftungsanlage einzubauen, denn allzu lange sollte sich eine hohe Menge an Wasser nicht im Holz festsetzen. Zwar wirken die darin enthaltenen Öle durchaus antibakteriell, allerdings würde sich im feucht-warmen Klima über lange Zeit auch ein Schimmelpilz bilden können – und der wäre gewiss nicht gut für die Gesundheit. Die Wärme und die Luftfeuchtigkeit im Raum werden somit zwar durch das Holz reguliert, sollten durch die Bewohner aber immer wieder überprüft werden.

Ein Haus zum Wohlfühlen

Entscheidet ihr euch für Holz als Baustoff, dann zeigt ihr damit, wie sehr euch der Umweltschutz und die ökologische Nachhaltigkeit am Herzen liegen. Mehr noch, ihr wählt zudem eine traditionelle Bauform, die sich teilweise preisgünstiger als bei einem Gebäude aus Stein, Beton und Stahl realisieren lässt. Die Vorteile von Holzhäusern liegen somit auf der Hand.

Eine Haus aus Holz erzählt zudem immer eine eigene Geschichte. Je individueller ihr euer Haus plant und die Inneneinrichtung gestaltet oder ihr auf Rohstoffe aus der Region setzt, desto mehr Persönlichkeit kann ein Holzgebäude ausstrahlen, denn vielfach sind die Bäume, aus denen der natürliche Rohstoff stammt, über mehrere Jahrzehnte hinweg gewachsen. Sie waren sprichwörtlich den Stürmen des Lebens ausgesetzt und es erforderte ebenso viel Geduld wie Widerstandskraft, um Höhen von 20 oder 30 Meter zu erreichen. Die feine Maserung, die wechselnde Farbgestaltung, die ungleich verteilten Jahresringe sowie das Muster aus hellen und dunklen Tönen lassen dabei ein ganz eigenes Meisterwerk entstehen.

Übrigens ist ein Haus aus Holz ein Gesamtkunstwerk, das nicht nur ins Auge fällt, sondern das ihr auch mit anderen Sinnen wahrnehmen könnt. Wenn ihr erstmalig ein Holzhaus betretet, dann werdet ihr dort einen ganz eigenen, speziellen sowie unvergleichlichen Geruch feststellen. Auch dafür gibt es natürliche Gründe, denn das Holz dürfte selbst viele Jahre nach der Rodung noch von Säften und ätherischen Ölen durchzogen sein. Sie geben ihren Duft oft über lange Zeit an das Gebäude ab.

Übrigens solltet ihr euch keine Sorgen über negative Gerüche und Aromen machen. Zwar kann das Holz die im Raum auftretende Luftfeuchtigkeit aufnehmen und kann ein gewisses Maß an Regenwasser im Außenbereich in sich aufsaugen – mit üblen Gerüchen ist aber selbst dann nicht zu rechnen. Moderige oder sogar an Fäulnis erinnernde Wahrnehmungen, wie sie oft im Wald nach einem Regenschauer oder im nebeligen Herbst erlebt werden können, treten in einem aus Holz gebauten Haus zu keiner Zeit auf, was auch an der Ver- und Bearbeitung des Holzes liegt.

Mit all den Vorzügen ergibt sich insgesamt ein Haus, das einerseits umweltschonend und nachhaltig ist, andererseits aber relativ preisgünstig und schnell erbaut werden kann. Ebenso wird euer Holzhaus ein Gebäude sein, das einen ganz eigenen Charakter ausstrahlt und das über eine natürliche Schönheit verfügt – nicht nur von außen. Auch die Innenbereiche wirken entspannend, urig und laden zum Verweilen ein.

Das Wohlbefinden in einem natürlichen und umweltbewussten Holzhaus erreicht somit ein ganz neues Maß. Doch wie sieht es eigentlich bei euch aus: Spielen Holzhäuser in euren Planungen eine Rolle und seid ihr euch all den Vorteilen, die ein Holzhaus mit sich bringt bewusst gewesen? Verratet es uns gerne in den Kommentaren.

Bildquelle: © sculpies | stock.adobe.com

Antwort hinterlassen

Your email address will not be published. Required fields are marked *