9 Tipps gegen die Sommerhitze in den eigenen vier Wänden + 7 unsinnige Mythen

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Ein Rekordsommer folgt dem nächsten und eure eigenen vier Wände sind darauf noch nicht vorbereitet? Oder plant ihr ein Haus und ihr wisst nicht, welche Maßnahmen ihr für kühlere Sommermonate ergreifen könnt? Dann wird es allerhöchste Zeit, etwas gegen die Sommerhitze zu tun. Je nachdem, mit welchen Voraussetzungen ihr in die heißen Monate startet, gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die ihr ergreifen könnt, um ein kühles Haus zu bewahren und einen Hitzestau zu vermeiden.

Trockenheit, Temperaturen bis zu 40 Grad, kaum Abkühlung in der Nacht – die Sommer der letzten Jahre waren vielversprechend. Zumindest, wenn ihr es drückend heiß mögt und gerne schwitzt.

Für diejenigen, die nicht zwingend Hitze brauchen, um glücklich zu sein, haben wir ein paar Tipps gegen Sommerhitze in den eigenen vier Wänden zusammengestellt. Denn wenigstens zu Hause solltet ihr euch wohlfühlen und entspannen können. Wer kann schon konzentriert ein Buch lesen, während man nur damit beschäftigt ist, sich den Schweiß von der Stirn zu tupfen?

7 Mythen, um im Sommer eure Räume kühl zu halten

Bevor wir euch die besten Tipps gegen Sommerhitze verraten, rechnen wir zunächst einmal mit alten Standardtricks und Mythen ab. Davon gibt es schließlich eine ganze Menge. Zu aller Verwunderung werden sie auch heute noch regelmäßig angewendet.

Hier eine Liste von Dingen, die nicht gegen die Hitze in den eigenen vier Wänden helfen und weder Hitzestau vermeiden noch für ein kühles Haus sorgen:

1. Kühlschrank oder Tiefkühler offenstehen lassen

Ein offener Kühlschrank oder Gefrierschrank hat keinen kühlenden Effekt an heißen Tagen, sondern kann sogar zu einer Erwärmung des Raums führen. Das liegt daran, dass Kühlschränke und Gefrierschränke nach dem Prinzip der Wärmepumpe arbeiten. Sie entziehen dem Innenraum Wärme und geben sie an die Umgebung ab.

Wenn die Tür offen steht, strömt warme Luft in den Innenraum und erhöht die Temperatur. Das Gerät muss dann zusätzliche Energie aufwenden, um diese zusätzliche Wärme zu entfernen und den Innenraum zu kühlen. Die Folge ist ein erhöhter Energieverbrauch.

Kühlschränke können die Umgebungstemperatur nicht aktiv senken, sondern nur Wärme abführen. Ein offener Kühlschrank hat daher keinen kühlenden Effekt auf den Raum. Es ist ratsam, den Kühlschrank oder Gefrierschrank geschlossen zu halten, um Energie zu sparen und die Raumtemperatur nicht unnötig zu erhöhen.

2. Mobile Klimaanlagen

Mobile Klimaanlagen helfen in der Regel nur in sehr kleinen Räumen und das auch nur mit viel zu hohem Stromverbrauch. Dieser steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Kurzfristig einsetzbar macht eine mobile Klimaanlage durchaus Sinn. Nachhaltig und wirklich effizient ist sie jedoch keinesfalls, sodass ihr unbedingt auf andere Alternativen zurückgreifen solltet, da eure Energiekosten sonst schnell explodieren.

3. Das Öffnen der Fenster tagsüber

Es ist ein gängiger Irrtum zu denken, dass das Öffnen der Fenster tagsüber für eine Abkühlung im Haus sorgt. Tatsächlich kann warme Außenluft eindringen und die Innentemperatur erhöhen.

Um die Hitze effektiv zu bekämpfen, empfiehlt es sich, die Fenster geschlossen zu halten und Sonnenschutzmaßnahmen wie Vorhänge oder Jalousien zu nutzen, um die direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren.

4. Verwenden von Ventilatoren in geschlossenen Räumen

Ventilatoren verbessern die Luftzirkulation und erzeugen durch den Wind eine Verdunstungskühlung auf der Haut, was zu einem angenehmen Gefühl führen kann. Sie senken jedoch nicht die tatsächliche Raumtemperatur.

In einem geschlossenen Raum bewegt der Ventilator die warme Luft umher, wodurch eine Erleichterung durch den Windchill-Effekt entsteht. Um die Luft tatsächlich abzukühlen, ist eine Klimaanlage, Lüftungsanlage oder eine andere kühlende Maßnahme erforderlich.

5. Eisgefüllte Schüsseln vor Ventilatoren platzieren

Das Aufstellen von eisgefüllten Schüsseln vor Ventilatoren kann einen begrenzten kühlenden Effekt erzeugen, da die Luft um die Schüssel herum abkühlt. Allerdings ist dieser Effekt lokal begrenzt und erreicht nicht den gesamten Raum.

Es kann eine vorübergehende Erleichterung bieten, indem es eine kühlere Luftströmung erzeugt. Um die Raumtemperatur effektiv zu senken, sind Schüsseln voller Eis vor einem Ventilator definitiv keine gute Lösung.

6. Kalte Getränke trinken, um den Körper abzukühlen

Kalte Getränke sind an heißen Tagen zwar erfrischend, kühlen den Körper aber nicht aktiv ab. Wenn kalte Getränke getrunken werden, gelangt die Flüssigkeit in den Magen, wo sie auf Körpertemperatur erwärmt wird, bevor sie in den Blutkreislauf gelangt.

Der Körper reguliert seine Temperatur hauptsächlich durch die Schweißproduktion und Verdunstung auf der Haut. Daher kann das Trinken kalter Getränke das subjektive Empfinden von Kühlung erhöhen. Einen direkten Einfluss auf die Körperkerntemperatur hat es jedoch nicht.

7. Elektronische Geräte im Standby-Modus abschalten

Einige Menschen sind der Ansicht, dass elektronische Geräte im Standby-Modus Wärme abgeben und dadurch zur Erwärmung des Hauses beitragen. Tatsächlich verbrauchen elektronische Geräte im Standby-Modus zwar weiterhin geringe Mengen an Energie, ihr Beitrag zur Wärmeerzeugung ist jedoch vernachlässigbar.

Die durch elektronische Geräte im Standby-Modus erzeugte Wärme ist so minimal, dass sie keinen spürbaren Einfluss auf die Raumtemperatur hat. Führen sie dazu, dass eure Stromkosten explodieren, solltet ihr sie natürlich ausschalten.

Hitzestau vermeiden – 9 Tipps gegen Sommerhitze

Die Mythen sind nun also Geschichte. Am besten vergesst ihr sie gleich wieder. Was aber hilft tatsächlich um Hitzestau zu vermeiden und der Sommerhitze in den eigenen vier Wänden zu entgehen?

In diesen Abschnitt haben wir neun hilfreiche Tipps für ein kühles Zuhause für euch aufbereitet.

1. Achtet auf eine gut gedämmte Gebäudehülle

Der Hitzeschutz durch die Gebäudehülle ist meist bei Einzug ins Haus gegeben – oder eben nicht. Moderne Häuser trotzen der Sommerhitze durch eine bessere Dämmung in der Regel stärker als Altbauten.

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Die Gebäudehülle sollte nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Hitze schützen | Bildquelle: Hanse Haus GmbH

Eine Mehrfachverglasung der Fenster sorgt für bessere Dämmwerte. Spezielle Sonnenschutzgläser lassen zwar viel Sonnenlicht ins Haus, aber dank ihrer speziellen Beschichtung wenig UV-Strahlung.

Beim Hausbau kommt es auf die Dichte der Baustoffe an: Je massiver und schwerer die Stoffe sind, desto mehr Wärme speichern die Wände. Die Wärme wird zeitversetzt in der Nacht abgegeben. Moderne Leichtbaukonstruktionen sind entsprechend gut gedämmt und sorgen so für ein gutes Klima im Haus.

Änderungen an der Gebäudehülle vorzunehmen, also zum Beispiel durch den Austausch der Fenster, ist in der Regel mit hohem Zeit- und Kostenaufwand und enormen Kosten verbunden. Zunächst solltet ihr die Alternativen prüfen.

2. Lüftet zur richtigen Zeit

Während sich die Zimmer zur Süd- und Westseite über den Tag am meisten aufheizen, weil sie am längsten von der Sonne bestrahlt werden, ist richtiges Lüften zur richtigen Zeit wichtig. Da morgens die Temperaturen in der Regel noch angenehm kühl sind, solltet ihr so früh wie möglich am Tag für frische Luft sorgen.

Am effektivsten ist die sogenannte Querlüftung – also das Öffnen zweier gegenüberliegender Fenster. Auf diese Weise kommt schnell sehr viel frische Luft ins Haus. Auch die späten Abendstunden eignen sich zum Lüften. Allerdings sollten die Fenster konsequent geschlossen bleiben, sobald die Temperaturen außen höher als innen sind.

Unser Wärmeempfinden richtet sich übrigens nicht nur danach, wie warm es wirklich ist, sondern auch nach der gefühlten Temperatur. Teppiche gehören also während der Sommermonate in den Keller.

Eine minimalistische Einrichtung wirkt außerdem kühler als kuschelige Gemütlichkeit. Es lohnt sich also, im Sommer einen anderen Stil im Haus zu pflegen als im Winter.

➥ Lesetipp: Richtig lüften: So sorgen Sie für ein gesundes Raumklima

3. Plant eine Lüftungsanlage mit ein

Eine Lüftungsanlage kann die Hitzeentwicklung im Haus reduzieren, indem sie die warme Luft, die sich im Laufe des Tages ansammelt, effektiv abführt. Durch den kontinuierlichen Luftstrom wird auch die Raumtemperatur ausgeglichen und ein Hitzestau vermieden. Die frische Außenluft, die in den Innenraum strömt, kann zudem für eine angenehme Abkühlung sorgen.

Eine Lüftungsanlage kann auch dazu beitragen, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, indem sie überschüssige Feuchtigkeit abführt und für ein angenehmes Raumklima sorgt. Dies ist besonders wichtig, um das Schwülegefühl zu reduzieren, das oft mit hohen Temperaturen einhergeht.

Darüber hinaus bietet eine Lüftungsanlage den Vorteil, dass sie Schadstoffe und Allergene aus der Luft filtern kann. Das führt zu einer insgesamt gesünderen Raumluftqualität.

Es ist wichtig, eine Lüftungsanlage fachgerecht zu planen und installieren zu lassen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Mit einer gut funktionierenden Lüftungsanlage können Hauseigentümer im Sommer ein angenehmes und kühles Raumklima schaffen und gleichzeitig den Energieverbrauch minimieren.

4. Greift auf Außenjalousien oder Markisen zurück

Nicht immer ist es möglich, strukturelle Änderungen an der Bausubstanz oder der Gebäudehülle vorzunehmen, zum Beispiel, wenn es sich um eine gemietete Immobilie oder um ein Gebäude unter Denkmalschutz handelt.

In diesen Fällen gibt es trotzdem Möglichkeiten, sich vor der Sommerhitze zu schützen:

  • Anbringen von Sonnensegeln oder einer Markise
  • Aufstellen eines Sonnenschirms
  • Bekleben der Fenster mit Sonnenschutzfolie

Grundsätzlich gilt: Sonnenschutz, der von außen angebracht ist, hilft besser gegen Hitze, als Sonnenschutz von innen. So schützen Rollläden, Markisen und Sonnensegel besser als Gardinen oder Rollos. Wenn es aber nicht möglich ist, die Installation von außen anzubringen, dann sind Verdunkelungsrollos an der Innenseite immer noch besser gar kein Sonnenschutz.

5. Verwendet Fenster mit Sonnenschutzverglasung

Fenster mit Sonnenschutzverglasung sind so konzipiert, dass sie die Sonneneinstrahlung reduzieren und die Wärmeeinstrahlung in den Innenraum verringern. Dieser Effekt wird durch mehrere Faktoren erreicht.

Zunächst einmal besteht Sonnenschutzverglasung aus einer speziellen Beschichtung auf der Oberfläche des Glases. Diese Beschichtung reflektiert einen Großteil der einfallenden Sonnenstrahlen und minimiert so die Menge an Wärme, die durch das Fenster gelangt. Dadurch bleibt der Innenraum kühler und angenehmer, insbesondere in den Sommermonaten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Sonnenschutzverglasung ist die Tönung des Glases. Durch das Hinzufügen von Farbstoffen während des Herstellungsprozesses wird die Menge an sichtbarem Licht, das in den Raum gelangt, reduziert. Dies führt zu einer Verringerung der Helligkeit und Blendung durch Sonnenlicht, während der Blick nach draußen erhalten bleibt.

Fenster mit Sonnenschutzverglasung können eine effektive Lösung sein, um übermäßige Hitze in den eigenen vier Wänden zu reduzieren. Durch die Kombination von reflektierenden Beschichtungen und einer Tönung bieten diese Fenster eine verbesserte Wärmeisolierung und reduzieren den Eintritt von Sonnenstrahlen.

Dies führt zu einem angenehmeren Raumklima, verringert den Bedarf an Klimaanlagen und verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes.

6. Setzt das Smart Home sinnvoll ein

Ein angenehmes Raumklima und eine gute Temperatur im Haus durch intelligente Gebäudetechnik – geht das eigentlich? Kein Problem. Das Smart Home ist sicher nicht die einzige Antwort auf Rekordtemperaturen, aber die Technik kann unterstützen und das Leben etwas leichter – oder kühler – machen.

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Bildquelle: © ltstudiooo | stock.adobe.com

So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Rollläden, Jalousien und Markisen per Funk-System zu schließen oder zu öffnen. Uhrzeiten können programmiert werden oder sogar Temperaturen, wenn die Technik mit Wettersensoren kombiniert wird.

Die Kombination aus Smart Home und Verdunklung ist übrigens nicht nur ein komfortabler Hitzeschutz, sondern auch ein hervorragender Schutz vor Einbrechern.

Smart Home heißt übrigens so viel wie “intelligentes Zuhause” und meint das Vernetzen elektronischer Geräte eines Hauses und die Steuerung per Smartphone oder Tablet. Das ist natürlich nicht nur im Hinblick auf Hitzeschutz eine praktische Technologie. Auch im Winter kann mithilfe von Sensoren an Fenstern und Heizung besonders effizient geheizt werden.

7. Installiert eine Klimaanlage

Wenn die richtige Dämmung und das richtige Lüften, verschiedene Verdunkelungstechniken und intelligente Gebäudetechnik nicht mehr gegen die unerträgliche Hitze des Sommers ankämpfen können, gibt es noch eine höchst effektive Möglichkeit: die Klimaanlage.

Lasst euch dabei aber von einem Fachmann beraten, der sich auch die Gegebenheiten vor Ort anschaut und achtet auf eine gute Energieeffizienz. Klimaanlagen sind Stromfresser und sollten richtig bedient werden können.

Der Komfort von Klimaanlagen ist nicht abzustreiten. Gerade im Dachgeschoss und bei den aktuellen Rekordsommern der letzten Jahre ist für viele Bewohner oftmals eine Klimaanlage der effektivste Schutz vor Hitze.

8. Legt Wert auf die richtige Ausrichtung eures Hauses

Die Hausausrichtung spielt eine bedeutende Rolle, um an heißen Sommertagen kühlere Räumlichkeiten zu haben, da sie den Einfluss der Sonneneinstrahlung und der natürlichen Belüftung auf das Gebäude maximieren kann.

Hier sind einige Gründe, warum die Hausausrichtung so wichtig für kühle Sommertage ist:

Sonneneinstrahlung

Die gezielte Platzierung von Fenstern, Terrassen oder Balkonen in Bezug auf die Sonneneinstrahlung kann den Eintritt von Sonnenwärme minimieren. Durch die Ausrichtung von Fenstern nach Norden oder den Einsatz von Sonnenschutzvorrichtungen und Dachüberständen kann direkte Sonneneinstrahlung reduziert werden. Das führt zu einer geringeren Wärmeaufnahme und somit zu kühleren Räumen.

Schattenspender

Die Hausausrichtung ermöglicht die Nutzung natürlicher Schattenspender wie Bäume, Sträucher oder Überdachungen. Diese spenden Schatten und reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung auf das Gebäude. Dadurch wird die Wärmeaufnahme minimiert und es werden kühlere Bereiche rund um das Haus geschaffen.

Querlüftung

Eine durchdachte Hausausrichtung ermöglicht die Nutzung von Querlüftung. Durch die Platzierung von Fenstern oder Öffnungen auf gegenüberliegenden Seiten des Hauses kann eine natürliche Luftzirkulation entstehen.

Frische Luft strömt durch das Gebäude, während heiße Luft entweicht. Das sorgt für eine effektive Kühlung der Räumlichkeiten.

9. Macht euch die Natur zunutze

Auch beim Schutz vor der Sommerhitze könnt ihr etwas für die Umwelt tun und Ressourcen sparen. Eine gute Dachdämmung hat im Sommer einen starken Effekt auf das Hausklima, denn sie hält die Wärme draußen und im Winter schützt sie zudem vor Kälte. Das macht grob über den Daumen eine Energieeinsparung von zehn bis zwanzig Prozent.

Eine zusätzliche Möglichkeit, um die Sommerhitze nicht ins Haus zu lassen ist eine Dachbegrünung. Ein Gründach reguliert die Temperatur und sorgt für ein angenehmes Innenklima. Darüber hinaus sind die Pflanzen ein wertvoller Lebensraum für Insekten.

Einen ähnlichen Effekt erzielt die Fassadenbegrünung, die sich an immer größerer Beliebtheit erfreut. Kletterpflanzen, wie zum Beispiel der Efeu, bieten Tieren einen Unterschlupf und filtern die Luft.

Kühles Haus – kühler Kopf

Wie ihr seht gibt es viel, was ihr tun könnt, um einen Hitzestau zu vermeiden und für ein kühles Haus zu sorgen. Während Änderungen an der Gebäudehülle nicht oder nur mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden sind, können einfache Installationen wie Markisen, Sonnensegel und Sonnenschirme leicht im Garten oder auf der Terrasse angebracht werden.

Baut ihr ein Haus, solltet ihr natürlich darauf achten, dass die Gebäudehülle die notwendige Wirkung erzielt. Hakt hier am besten bereits bei der Planung bei eurem Hausbauunternehmen nach und sprecht diesen gezielt auf die Fassaden- und Dachdämmung an.

Auch sollte das richtige Lüften nicht unterschätzt werden. Mobile Klimaanlagen hingegen sind Energiefresser und versprechen oft mehr als sie halten können. Wenn ihr euch für eine Klimaanlage entscheidet, weil alle anderen Maßnahmen nichts bringen, solltet ihr euch von einem Fachmann beraten und das eingebaute Gerät regelmäßig warten lassen.

Grundsätzlich gilt: Ein Sonnenschutz von außen bringt viel mehr als von innen, denn er lässt die Hitze gar nicht erst ins Haus. Heruntergelassene Rollläden sind also effektiver als Gardinen oder Rollos, die von innen angebracht sind. Verbunden mit der Smart Home-Technologie könnt ihr euch auf komfortable Weise auf ein kühles Haus freuen.

Übrigens: Denkt auch daran, dass elektrische Geräte Wärme erzeugen. Lasst eure Computer, Fernseher und Wäschetrockner nur laufen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Profitiert von den Morgen- und Abendstunden und wenn möglich auch nachts von den fallenden Temperaturen und haltet tagsüber das Haus mit den genannten Maßnahmen kühl. Dann steht einem schönen Sommer nichts mehr im Wege.

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