5 gute Gründe für ein eigenes Haus

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Was spricht eigentlich dafür ein eigenes Haus zu bauen? Mit dieser Frage haben wir uns etwas genauer beschäftigt, weshalb wir euch in diesem Blogbeitrag fünf Gründe nennen, warum es sinnvoll ist, ein eigenes Haus zu bauen. 

Die Frage nach der Unterkunft und nach dem Wohnen in den kommenden Jahrzehnten stellt sich schon in jungen Jahren. Gewählt werden kann zwischen einem Hausbau mit dem damit verbundenen Wohneigentum sowie einem dauerhaften, buchstäblich lebenslangen Mietwohnen.

Da die Baufinanzierung für den Hausbau bis zum Renteneintritt abgeschlossen sein sollte beziehungsweise muss, kann mit der Entscheidung Bauen oder Mieten nicht allzu lange gewartet werden. Sie wird dem potentiellen Häuslebauer auch dadurch erleichtert, dass es vielfältige und gute Gründe für ein eigenes Haus gibt.

So macht es durchaus einen ideellen Unterschied, ob die mehrköpfige Familie im eigenen Haus mit Garten lebt oder in einer Etagenwohnung im Mehrfamilienhaus. Dabei ist weniger die Größe der Wohnfläche als vielmehr das gesamte Wohn- und Lebensumfeld einer er wesentlichen Gründe für ein eigenes Haus.

1. Zahlung der Unterkunftskosten für sich selbst und nicht an den Vermieter

Der feste Wohnsitz kostet den Bewohner auf jeden Fall Geld. Er kann sich auf der Grundlage seiner wirtschaftlichen Berufs- und Einkommenssituation entscheiden, ob er die Unterkunftskosten in Form von Kaltmiete an den Vermieter bezahlt, oder aber indirekt an sich selbst mit dem Schuldendienst an die Bank als den Hausfinancier.

Diese beiden Ausgabearten sind miteinander vergleichbar. Alle anderen Kostenarten wie Betriebskosten, Hausneben- oder wie Energiekosten müssen sowohl vom Hausbesitzer als auch vom Mieter in annähernd derselben Höhe bezahlt werden.

Einer der Gründe für ein eigenes Haus ist die Unabhängigkeit von einem Vermieter als dem Eigentümer der Immobilie mit Wohnung oder Haus. Der Hauseigentümer braucht sich nie mehr Gedanken darum zu machen, sein Zuhause verlassen zu müssen. Diese Wohnsicherheit hat der Mieter nicht – der Vermieter kann beispielsweise einen Eigenbedarf für sich geltend machen.

2. Schaffung eines dauerhaften Wertes

Einer der ausschlaggebenden Gründe für ein eigenes Haus ist die Schaffung eines dauerhaften Immobilienwertes. Mit dem Immobiliendarlehen übernimmt das Kreditinstitut die Finanzierung zum Haus bauen.

Schon mit der ersten Ratenzahlung beginnt der Hausbesitzer damit, einen eigenen Immobilienwert zu schaffen. Nach jeder Monatsrate gehört ihm ein zunehmend größerer Anteil an dem Haus nebst Grundstück.

Der Immobilienwert entwickelt sich unabhängig von der Monatsrate für Zinsen und Tilgung. Die richtet sich nach dem Darlehensvertrag, und zwar losgelöst von der Wertentwicklung von Haus und Grundstück. Der einmal geschaffene Wert bleibt dauerhaft erhalten.

Zum Ende der Finanzierung hat der Hausbesitzer einen Wert im sechsstelligen Bereich geschaffen. Der Mieter hingegen hat durch die jahrzehntelange Mietzahlung dem Vermieter zu einem Einkommens- und Vermögenszuwachs verholfen, ohne für sich selbst einen Mehrwert geschaffen zu haben.

3. Eigentumsbildung für die nächste Generation

Einer der ebenso interessanten Gründe für ein eigenes Haus ist die Unvergänglichkeit des Immobilienwertes mit Blick auf das Vererben an die Folgegeneration. Das Haus bauen ist ein einmaliger Vorgang.

Wenn das Haus einmal steht, dann bleibt es zukünftig in seiner Substanz erhalten und wird bei Bedarf saniert, renoviert oder modernisiert. Die Liegenschaft mit Immobilie und Grundstück bleibt bestehen und kann eins zu eins vererbt werden.

Für die Erben entfällt die Investition Hausbau, weil sie das bestehende Gebäude übernehmen. Das einmal gebaute Haus ist ein bleibender Immobilienwert, der von Generation zu Generation weitergegeben respektive weitervererbt wird.

4. Selbstbestimmte Individualität zum Wohnen und Leben

Mit dem eigenen Haus hat der Bauherr vielfältige Möglichkeiten, um seine individuellen Wünsche zur zukünftigen Wohn- und Lebensgestaltung in die Tat umzusetzen. Er ist an keine fremden Vorgaben gebunden, wohingegen der Mieter die Wohnung oder das Haus so nehmen muss wie vom Vermieter angeboten.

Der Mieter ist unmittelbar von der Preisentwicklung auf dem Mietwohnungsmarkt abhängig, während der Hausbesitzer lediglich mit seinem Financier über die Konditionen der Anschlussfinanzierung für das Immobiliendarlehen verhandelt.

Auf die Mietpreisgestaltung hat der Mieter keinerlei Einfluss, während der Immobilienbesitzer für seine Hausfinanzierung eine große Auswahl unter den Banken und Sparkassen hat. Miete und Mietobjekt gehören unmittelbar zusammen.

Eine Mietänderung muss der Mieter akzeptieren oder er muss ausziehen. Bei einer Änderung der Hausfinanzierung bleibt die Wohnsituation davon unbeeinträchtigt. Lediglich der Financier wird gewechselt.

5. Lebenslange Wohnsicherheit in den eigenen vier Wänden inklusive Altersvorsorge

Die Wohnsituation kann mit dem Rentenbeginn zu einem Problem werden, wenn an die Stelle des Erwerbseinkommens die deutlich niedrigere Altersrente tritt. Eine Immobilienfinanzierung ist so aufgebaut und ausgerechnet, dass sie mit dem Renteneintritt abgeschlossen ist.

Jetzt verfügt der Hausbesitzer über einen Immobilienwert, der ihm im Vergleich zur Kaltmiete der Mietwohnung ein kostenloses Wohnen ermöglicht. Durch diese Minderausgabe für die Unterkunft werden die Mindereinnahmen aus dem Renteneinkommen ausgeglichen. Der Mieter hingegen muss sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden, die sich beide für ihn nachteilig auswirken:

  1. Die Monatsmiete bleibt, und zwar unabhängig von dem deutlich reduzierten Monatseinkommen, unverändert bestehen. Mögliche zukünftige Mietsteigerungen sind nicht ausgeschlossen.
  2. Um die Mietkosten dem niedrigeren Einkommen anzupassen, wird ein Wohnungsauszug erforderlich. Damit verbunden sind die einmaligen Umzugskosten sowie das Verlassen des bisherigen sozialen und Wohnumfeldes, in das der Mieter seit Jahren oder Jahrzehnten fest eingebunden ist.

Eigene Immobilie ist gleichbedeutend mit Betongold

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass es viele gute Gründe für ein eigenes Haus, also für das Haus bauen gibt. Der Begriff „Beton + Gold = Betongold“ wird als Synonym für die deutlich höhere Wertstabilität der Immobilie gegenüber einem Bankguthaben verwendet.

Der private Hausbesitzer baut das Haus und sorgt anschließend für dessen Werterhalt. Auf dem Immobilienmarkt wird der Wert des Hauses dauerhaft erhalten und in der heutigen Zeit gesteigert.

Keiner dieser Aspekte gilt für das Mietwohnen. Der Wohnungsmieter hat keine Chance, aus den Kosten für die Unterkunft mehr zu machen als zur Miete zu wohnen.

Bildquelle: Hanse Haus

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