Das Smarthome in Ihrem Zuhause ist ein Garant dafür, Energie zu sparen und unnötige Kosten zu reduzieren. Wie es genau funktioniert und in welchen Bereichen sie Stromfressern den Garaus machen, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Intelligentes Wohnen liegt voll im Trend. Das vernetzte Heim passt Heizungs- und Stromverbrauch seinen Bewohnern an, regelt Lichtstimmungen, reagiert auf mögliche Eindringlinge, kontrolliert die Schutzhülle aus Türen und Rollläden sowie Fenstern und Luken, unterhält mit Audio-Video-Angeboten und kommuniziert mit Nutzern. Zudem bietet es viele weitere Möglichkeiten.

Beispielsweise vernetzen sich WLAN-fähige Haushaltsgeräte mit smarter Haustechnik, gehorchen den internet-vermittelten Befehlen abwesender Nutzer oder informieren zu internen Gegebenheiten: Ausfall eines Geräts, Wäsche getrocknet, Fahrzeuginneres im Carport per Standheizung aufgewärmt, u.v.m.

Energie sparen mit dem Smarthome

Energiesparpotenziale liegen unter anderem im optimierten Nutzen von Sonnenenergie oder im Abkoppeln von Standby-Verbrauchern vom Stromnetz. Allgemein senken Smarthomes Ihren Energieverbrauch spürbar.

Heizung und Lüftung sowie Licht und weitere Dienste gehorchen sich gegenseitig und letztlich ohnehin stets Ihren Bedürfnissen. So springt bei Ihrer spontanen Heimkehr im Winter ein teurer, aber rascher, Aufheizer ein, während sonst die träge Fußbodenheizung energiesparend vor einer geplanten Heimkehr vorheizt.

Sie verlassen Ihr Haus, das Ihre Abwesenheit bemerkt und allmählich die Hauptbeleuchtung abschaltet. Sie kehren nach Wochen heim und das Haus lüftet sofort einige Minuten durch. Klingt doch eigentlich ganz gut, oder?

Wie funktionieren Smarthomes?

Menschliche Ein- und Vorgaben verarbeitet das jeweilige Smarthome-System zu Handlungen der beteiligten Technik: Sensoren oder aber Geräte mit direkt wahrnehmbaren Diensten, etwa die Beleuchtung, kommunizieren bzw. agieren wunschgemäß.

Eine Steuereinheit managt dazu Sensoren für die Bewegung und Temperatur sowie die Geräte zur Ausführung der interessierenden Dienste. Umgesetzte Befehle könnten hier unter anderem sein: TV-Set einschalten, Heizen oder Garagentor öffnen.

Die heiminterne Kommunikation gelingt verdrahtet per Buskabel oder Cat 7-Kabel. Bei der Planung des Hauses berücksichtigen Bauherren in der Regel zukunftsfähige Technologien.

Modernisierer hingegen konfrontiert eine meist konventionelle Verdrahtungsbasis – sie nutzen alternative Medien, etwa diverse Funksysteme. So lassen sich herkömmliche Wohnungen und Häuser mit erheblicher Intelligenz nachrüsten. Dabei geht es insgesamt stets um die elegante Kombination aus Energiesparen sowie Komfort und Sicherheit.

Allgemein lassen sich Küche und andere Räume sowie die Heimperipherie (Garagen, Garten, Schuppen, etc.) bequem mit digitalen Endgeräten überwachen und steuern: Tablets, Smartphones oder Laptops zeigen Gerätezustände sowie Livebilder (Tipp: Gesetzliche Rahmenbedingungen beachten!) und kontrollieren heimische Systeme.

Smarthome – Geld sparen mit geringer Investition

Smarthomes ersparen zahllose manuelle Tätigkeiten in Bezug auf das Heizen, die Beleuchtung, das Schließen, Bewachen, Alarmieren und andere häusliche Angelegenheiten. Damit steigen die Sicherheit und der Komfort erheblich, während die Ausgaben sinken.

Studien zeigen beispielsweise automatisierte Heizungsregeln als Sparfaktor beim Energieverbrauch. Dabei sinkt der Verbrauch teilweise um bis zu zehn Prozent oder mehr. Die Zeit- und anwesenheitsgeregelte Temperaturführung mit raumindividuellem Charakter amortisiert sich in wenigen Jahren.

Smarte Geräte – praktikable Grundeinstellungen

Das vielfältige Angebot preiswerter Smarthome-Produkte mit Sensoren ermöglicht ein intelligentes Reagieren der vernetzten Systeme. Lüften Bewohner etwa, regeln Heizkörper ab – beispielsweise ab Werk nach zwei Minuten.

Manche Beleuchtungssysteme verbreiten zeitabhängige Tag- und Nachtstimmungen. Der Lesewillige wird beim Platznehmen im Lieblingssessel vom Bewegungsmelder erfasst – die Ambient-Illumination dimmt ab, während der Spot auf Lesehelligkeit hochdimmt. Das morgendliche Bad wird angeheizt, wenn der Weckalarm das erste Mal ertönt.

Zahllose weitere Beispiele zeigen das hohe Komfort- und Sparpotenzial der Smarthome-Technologie. Speziell die Heizungssteuerung als klassische Anwendung profitiert heute von ausgefeilter Technik. So lassen sich allgemein taugliche Grundeinstellungen per privater Programmierung dem Individualbedarf anpassen.

Moderne Haushaltsgeräte integrieren sich perfekt in Smarthomes. Industriestandards ermöglichen speziell das Koppeln heimischer Photovoltaik-Anlagen mit den Verbrauchern. Liefert etwa das Solarsystem gerade üppig Strom, betreibt dieser Geräte ohne manuelle Interaktion, etwa Heißwasserspeicher. So lässt sich durchaus die Hälfte üblicher Versorgerkosten sparen.

Fazit: Smarthomes sparen Energie, Zeit und Geld

Vor dem Smarthome ließ sich Energie zeitaufwendig durch manuelles Regeln sparen. Zukunftsoffene digitale Technologien ermöglichen intelligenten Geräten ihr gegenseitiges, eigenständiges Vernetzen, Anfragen, Informieren und Steuern – unter Befolgung von Vorgaben und Positionen individueller Nutzer. Neben erheblichen Einsparungen von Geld und Zeit steigen Sicherheit und Komfort spürbar.

Welche Erfahrung haben Sie mit Ihrem Smarthome gemacht, um noch mehr Energie zu sparen? Verraten Sie es uns gerne in den Kommentaren.

Bildquelle: kaboompics | pixabay

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