Nervenschonend bauen: Tipps für weniger Stress beim Hausbau

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Ein eigenes Haus zu bauen, ist ein echtes Großprojekt. Voller Begeisterung und Vorfreude starten Bauherren in diese Herausforderung – und lernen schnell die stressigen Seiten ihres Vorhabens kennen. Dauerstress und Anspannung können schlimmstenfalls im Burnout enden, doch mit ein paar Überlegungen lässt sich der Hausbau deutlich entspannter verwirklichen.

Die Natur hat sich bei der Entwicklung des Phänomens Stress durchaus etwas gedacht. Situationen, die eine schnelle Reaktion erfordern, gab es schon immer in der Geschichte der Menschheit. Gefährliche Tiere, Konflikte mit anderen, herausfordernde Situationen im harten Leben unserer Vorfahren prägen unser Nervensystem bis heute.

Was ist Stress eigentlich und bringt er auch Vorteile mit sich?

Kommt es zu einer Stresssituation, läuft ein komplexes Programm im Körper ab. Im Bruchteil von Sekunden schüttet unser Gehirn Botenstoffe der Nervenzellen aus. Das gesamte Nervensystem stellt auf das Notprogramm um: „Kampf oder Flucht“ lautet die Devise.

Adrenalin und Kortisol werden freigesetzt – das sorgt für schnell verfügbare Energie. Die Muskeln bekommen eine Extraportion an Blutzufluss, um blitzschnell auf höchste Leistungsfähigkeit zu schalten. Der Blutdruck steigt an, die Pupillen erweitern sich, das Herz rast, die Verdauung wird heruntergefahren. Dieser Mechanismus ist durchaus angemessen, wenn man sich etwa einem hungrigen Raubtier gegenübersieht oder andere bedrohliche Situationen meistern muss.

Tatsächlich profitiert die Gesundheit sogar davon, wenn zumindest gelegentlich dieses Notprogramm aufgerufen wird. Menschen mit einem ausgewogenen Verhältnis von Stress und Entspannung schlafen nachweislich besser, sind emotional ausgewogener. Diese Form von gesundheitsförderlichem Stress wird als positiver Stress, manchmal auch als Eustress, bezeichnet.

Problematisch wird Stress nur, wenn er zum Dauerzustand wird und auf den „Alarmzustand“ keine Erholungs- und Entspannungsphase folgt. Ein wenig Aufregung ist durchaus förderlich, nur dauerhaft solltet ihr den Stress beim Hausbau vermeiden.

Wodurch kann Stress beim Hausbau entstehen?

Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden per Hausbau erfüllt, steht aus mehreren Gründen vor einem großen Projekt mit ganz eigenen Herausforderungen. Die emotionale Bedeutung dieses Bauunternehmens ist groß, die finanzielle Anforderung meist noch größer. Es gibt viel zu planen im Vorfeld, zu organisieren in der Bauphase und danach. All das läuft meist neben dem üblichen Alltag, mit Berufsleben, häufig mit Familie und Partnerschaft. Auch diese Aspekte fordern Zeit und Aufmerksamkeit für sich.

Angesichts dieser Fülle an Aufgaben vergessen Hausbauer gerne die Entspannung. Termine müssen eingehalten werden, tägliche Erledigungen absolviert und immer neue Vorgaben organisiert oder geplant werden. Da kommt die Erholung oft zu kurz.

Kurzfristig stellt eine solche Anstrengung kein Problem dar, doch ein Haus ist nicht in wenigen Tagen ohne die nötige Vorarbeit fertig gebaut. Von der Planung, Finanzierung und Organisation bis zum Einzug vergehen in der Regel Wochen oder Monate. Dieser Zeitraum ist zu lang, um ihn ohne das nötige Maß an Erholung durchzuhalten.

Die ungewöhnliche Situation mit vielen neuen Aufgaben führt schnell dazu, dass man den Überblick verliert. Termine mit der Bank, Absprachen mit Lieferanten, Bauleitern, Handwerkern, dem Umzugsunternehmen: All das gehört üblicherweise nicht zu unserem Alltag. Schon gar nicht neben den regulären Anforderungen, die unser Berufs- und Privatleben einfordert.

Es bricht Chaos im Kopf aus. Nicht selten auch in der Realität. Und schon stellt sich eine dauerhafte Anspannung – Stress – ein. Kommt es dann auch noch zu unvorhergesehenen Verzögerungen, Pannen, Lieferschwierigkeiten, droht schnell die mentale Überforderung. Es lohnt sich also, auch den mentalen Aspekt des Bauens schon vor Baubeginn einmal ins Auge zu fassen und sich ein paar Tricks und Kniffe zu überlegen, mit denen der Hausbaustress verringert wird.

Welche Gefahren drohen bei zu viel Stress beim Hausbau?

Die eigene Gesundheit ist das höchste Gut, eine Erkenntnis, die uns nicht selten erst dann kommt, wenn wir krank sind. Darum ist der wichtigste Grund, warum ihr Stress beim Hausbau vermeiden solltet, natürlich die eigene Gesundheit. Dauerstress über Wochen oder Monate fühlt sich nicht nur während dieser Zeit schrecklich an. Die dauerhafte Anspannung führt schlimmstenfalls zu Folgen für die Gesundheit, die weit über die Hausbauphase hinausreichen.

Die emotionale Anspannung wirkt sich zudem auf unser Wohlbefinden und damit auf unser Verhalten aus: Gestresste, hektische Bauleiter und -mitarbeiter sind auch für andere Menschen nicht immer einfach zu ertragen. Denkt also an die Mitarbeitenden auf dem Bau und die eigene Familie, wenn ihr überlegt, warum man den Stress beim Hausbau vermeiden sollte.

Außerdem spricht gegen den Dauer-Erregungszustand beim Hausbau:

Wer unter Stress steht, macht schneller Fehler.

Übereilte Entscheidungen, Arbeiten unter Zeitdruck und stressbedingte „faule Kompromisse“ schaden auch dem Hausbau selbst. Die Gefahr, einen Unfall auf der Baustelle zu erleiden, steigt, wenn Menschen unter permanenter Anspannung oder Erschöpfung leiden.

Entscheidungen werden weniger überlegt und rational getroffen. Erhöhtes Tempo bei den Bauarbeiten kann dazu führen, dass Arbeiten nur nachlässig oder gar falsch ausgeführt werden. Das wiederum zieht im Ernstfall hohe Kosten und aufwändige Arbeiten nach sich, wenn verspätet Baufehler korrigiert werden müssen.

Warum ist Entspannung während des Hausbaus so wichtig?

Damit aus dem lang ersehnten Hausbau kein krankmachender Hausbaustress wird, ist es wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten. Entspannungsphasen zwischen all den Terminen und Aufgaben sind unverzichtbar. Wenn unser Körper Zeit hat, sich zu entspannen, sich zu erholen, etwa mit genug Schlaf, signalisiert dies dem Nervensystem: Die Gefahr ist vorbei.

Das Notfallprogramm darf heruntergefahren werden, die Energiespeicher können nun wieder gefüllt werden. Der Herzschlag kommt zur Ruhe, die kräftezehrende Durchblutung der Muskeln kann wieder reduziert werden.

Das ist notwendig, damit die eigene Leistungsfähigkeit dauerhaft auf dem normalen Niveau bleibt. Setzen wir unser Nervensystem permanentem Stress aus, fehlen die Erholungsphasen, dann stellen sich tiefgreifende Erschöpfung und weitere Symptome ein, die die Leistungsfähigkeit insgesamt verringern. Wir werden anfälliger für Krankheiten, sind reizbarer, erfahren unter Umständen sogar ein Burnout.

Das mag auf den ersten Blick vielleicht übertrieben erscheinen, doch wenn wir auf den recht langen Zeitraum schauen, der für den Bau nötig ist sowie auf all die neuen Herausforderungen, dann macht es durchaus Sinn, wenn ihr möglichst viel Stress beim Hausbau vermeidet. Denn über Wochen und Monate hinweg den körperlichen Alarmzustand aufrechtzuerhalten, dafür sind wir Menschen nicht gemacht.

Ein permanent gestresster Bauherr ist auch für das Team auf dem Bau nicht angenehm. Doch über die angespannte Stimmung auf der Arbeitsstelle hinaus bringt Dauerstress – wird er zur langfristigen Gewohnheit – auch langfristige Probleme mit sich. Ein Burnout braucht Zeit, um geheilt zu werden.

Weitere gesundheitliche Folgen von Dauerstress können körperlicher Natur sein. Hier werden Kopf- oder Rückenschmerzen beobachtet, Kreislauf- oder Verdauungsbeschwerden sind häufig, manche entwickeln im Extremfall gar Allergien oder bekommen einen Herzinfarkt. Auf der geistigen Ebene sorgt Dauerstress für Konzentrationsstörungen, weniger Lernbereitschaft und Vergesslichkeit. Das befördert Fehlentscheidungen auf dem Bau oder in der Planung.

Auch seelisch spüren wir die negativen Auswirkungen von Stress. Sie zeigen sich mit einem Gefühl der allgemeinen Überforderung, mit Ängsten, Unzufriedenheit oder einer mangelnden Toleranz unseren Mitmenschen gegenüber. Nicht zuletzt erhöht dauerhafter Stress die Wahrscheinlichkeit, eine Sucht zu entwickeln.

Betrachten wir die lange Liste von Schäden, die konstanter Stress zur Folge haben kann, dann lohnt es sich, dem Thema Stressvermeidung und Entspannung eine hohe Priorität einzuräumen. Gleiches gilt übrigens auch für den Partner, die Familie und alle anderen am Bau Beteiligten: Auch diese sollten nicht in ungesundem Maß unter Druck geraten, damit alles nach Plan läuft.

Welche Tipps gibt es, um weniger Stress beim Hausbau zu haben?

Die Vor- und Nachteile von Stress sind nun klar geworden. Kurzfristige Anspannung ja, Dauerstress nein. Doch wie setzen wir das ins reale Bauvorhaben um? Schauen wir uns dazu konkrete Tipps zum Thema Hausbaustress an. Wie lässt sich denn der Stress beim Hausbau vermeiden?

Auch hier gilt, wie beim gesamten Projekt: Eine gute Vorbereitung ist wichtig. Organisation und Zeitmanagement wirken sich nicht nur auf die reibungslosen Arbeitsabläufe aus. Sie helfen uns auch beim Vermeiden von Hausbaustress.

Die realistische Zeit- und Budgetplanung

Der erste Tipp für das Bauen ohne Hausbaustress lautet folgerichtig: Plant realistisch. Schätzt eure Kapazitäten möglichst realistisch ein. Wieviel Zeit könnt ihr zum Hausbau selbst beisteuern, wie viele Wochen und Monate müssen für das Projekt einkalkuliert werden? Packt die tägliche To-Do-Liste nur so voll, dass die Aufgaben auch wirklich zu bewältigen sind – und setzt Entspannung und Erholung mit auf diese Liste!

Was fürs Zeitmanagement gilt, ist auch beim finanziellen Budget wichtig. Manche Kostenfaktoren sind im Vorhinein nicht auf den Cent genau zu kalkulieren. manchmal ergeben sich Veränderungen erst im Bauprozess. Hier und da führen auch Entscheidungen auf „halber Strecke“ zu höheren oder niedrigeren Kosten.

Eine solide Finanzkalkulation, gemeinsam mit dem Experten, ist sehr wichtig. Mit ihr steht und fällt der ganze Erfolg eures Bauprojektes. Das Budget sollte nicht zu knapp bemessen sein, damit solide gebaut und auch auf unvorhergesehene Änderungen noch Rücksicht genommen werden kann. Andernfalls geratet ihr finanziell möglicherweise ins Schleudern – und erhöht damit massiv den Stress, der von dem Hausbauprojekt ausgeht.

Das knappe Budget, zu hohe Erwartungen und unrealistisch gesetzte Termine schaffen Druck und erhöhen den Stresslevel. Also plant lieber großzügig, damit Puffer für unvorhergesehene Ereignisse und Verzögerungen bleibt. Und überschätzt eure eigene Kraft nicht, denn im Dauerstress fällt euer Leistungsvermögen dann womöglich mitten in der Bauphase rapide ab.

Damit kommen wir gleich zum zweiten Tipp: die entspannte Zeitplanung. Der Wunsch, so schnell wie möglich ins Traumhaus einzuziehen, ist verständlich. Aber trotzdem wurde auch Rom nicht in drei Tagen erbaut und das eigene Haus steht ebenfalls nicht in kürzester Zeit, rechnet ihr all die Vorabeit mit.

Manchmal zieht sich die Planung länger hin als gedacht oder die Finanzierung kann nicht so schnell abgewickelt werden wie gehofft. Gerade die letzten Jahre zeigen, dass Handwerker mitunter nicht so schnell zu bekommen sind oder Materiallieferungen sich verzögern. Wer hier „auf Kante genäht“ hat, also seine Zeitpläne sehr knapp kalkuliert, gerät nun schnell in Zeitnot. Das wiederum löst Hausbaustress aus und führt außerdem schlimmstenfalls dazu, dass Pfusch am Bau wahrscheinlicher wird, weil Arbeiten so schnell wie möglich durchgezogen werden.

Vorbereitung ist alles: Gespräche, Termine und mehr

Ein wichtiger Aspekt der gut organisierten Zeitplanung ist die Vorbereitung von Terminen. Wenn ihr Treffen mit der Bank oder dem Bauunternehmen, mit Handwerkern und Hilfskräften, dem Bauleiter oder dem Experten vom Bauamt habt, dann bereitet diese Gespräche gründlich vor. Notiert euch vorab alle Fragen, alle Anregungen, die der Gesprächspartner wissen sollte. Formuliert auch Kritik und Anregungen am besten vorab schriftlich, damit ihr diese ausgewogen und verständlich präsentieren könnt.

Hilfreich sind bei der komplexen Planung Projektplanungstools, etwa als Apps, die es erleichtern, Termine und die dazugehörige Vorbereitung im Auge zu behalten.

Jede Entscheidung führt einen Schritt weiter

Ein guter Zeitplan erleichtert auch die Entscheidungsfindung und damit kommen wir beim nächsten Tipp an. Es gibt Hunderte von Entscheidungen zu treffen, bis so ein Eigenheim fertiggestellt ist. Für fast jeden Bauschritt, für nahezu jedes Element steht eine Auswahl an Möglichkeiten parat – und ihr müsst entscheiden.

Welche Dachziegel, welche Treppengeländer, welcher Fußboden soll es sein? Wie wird das Bad aussehen, welche Tapete soll an die Wand, oder darf es doch lieber Wandfarbe sein? Und wenn ja, welche gefällt euch?

Hier gibt es viel zu entdecken und zu überlegen. Dieser Prozess sollte genug Zeit eingeräumt bekommen. Auch, wenn kleine Details wie eine Steckdose oder die Fußleisten fürs Wohnzimmer recht belanglos erscheinen, sind dies doch Gegenstände, auf die ihr jahrelang schauen werdet. Ein Treppengeländer werdet ihr möglicherweise jahrzehntelang täglich in der Hand haben – es wäre schade, wenn hier ein unzufriedenstellender Kompromiss eingebaut wird, an dem ihr euch im Nachhinein ärgert.

Noch wichtiger sind lang genutzte Einrichtungen wie etwa das Bad. Eine zu auffällig gestrichene Wand lässt sich vergleichsweise einfach überstreichen. Aber wenn euch nach kurzer Zeit das schwarzgeflieste Bad doch zu dunkel erscheint, die Badewanne doch nicht das Richtige ist und ihr lieber die begehbare Dusche hättet, dann werden die nötigen Umbauten teuer und zeitintensiv.

Wenn guter Rat gefragt ist

Lasst euch also Zeit beim Auswählen und Entscheiden und achtet auch darauf, alle Familienmitglieder ausreichend in diese Entscheidungen mit einzubeziehen. Hilfreich ist es außerdem, wenn für anstehende Detailfragen die Experten zu Rate gezogen werden. Neben der Ästhetik spielt nämlich bei den meisten Vorrichtungen und Einbauten auch die Sicherheit eine Rolle.

Hinzu kommen Kostenfaktoren und praktische Überlegungen. Manchmal macht es beispielsweise Sinn im Bad gleich so zu bauen, dass es barrierefrei ist, wenn dies in absehbarer Zeit gebraucht werden könnte. Experten wie die Architekten oder Bauberater, aber auch für die Details die Fachberater aus den Einrichtungshäusern, können mit hilfreichen Informationen die Entscheidungsfindung erleichtern und ungeplanten Verzögerungen vorbeugen.

Das Bautagebuch und seine Vorteile

Ist das Bauprojekt einmal gestartet, dokumentiert ihr den ganzen Ablauf in einem Bautagebuch. Das hilft euch, den Überblick über das gesamte Geschehen und die nächsten Schritte zu behalten. Hier ist auch Platz, um Absprachen festzuhalten, Fotos und Protokolle zum Baufortschritt aufzubewahren.

Sollten sich kurz darauf oder auch erst später Fehler am Bau zeigen, habt ihr mit dem Bautagebuch ein unersetzlich wertvolles Dokument an der Hand.

Es hilft dabei, Verabredungen im Nachhinein nachzuvollziehen, beispielsweise dann, wenn ein Gewährleistungsanspruch gegen das Bauunternehmen durchgesetzt werden muss. In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, wenn ihr nach Besprechungsterminen euer Protokoll von den beteiligten Personen unterzeichnen lasst.

Entspannt durch den Hausbau – Erholung planen

Eure Planung steht, ihr habt genug Zeit, der nötige finanzielle Puffer ist einkalkuliert, der Bau kann beginnen? Wunderbar. Nun heißt es: Nerven behalten. Das ist ein Aspekt, den ihr ruhig ebenfalls in euer Anti-Stress-Management einbeziehen solltet.

Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wird euer sorgsam ausgetüftelter Plan nicht minutiös umgesetzt werden können. Es wird Verzögerungen und Komplikationen geben. Manchmal muss umentschieden werden, hier und da werden Fehler vorkommen.

Für euer eigenes Nervenkostüm, aber auch für alle Beteiligten ist eine entspannte Haltung deutlich angenehmer und zielführender. Wer während der Arbeit permanent vom Bauherren kontrolliert wird oder sich gar häufigen Streitgesprächen und Diskussionen ausgesetzt sieht, wird sich kaum wohlfühlen. Das Ergebnis wäre fatal: Ihr regt euch auf, die Mitarbeiter fühlen sich unter Druck gesetzt – und schon herrscht auf beiden Seiten Stress.

Es gilt also: Kontrolle ist gut, aber eine sachliche und reflektierte Haltung sich selbst und dem Team gegenüber macht die Arbeitsatmosphäre produktiver. Lösungsorientierte Debatten führen weiter als emotionale Vorwürfe. Nutzt also eure Zeit, achtet auf die nötigen Entspannungsphasen und bemüht euch um Gelassenheit, wo immer dies möglich ist.

Fazit: Stress beim Hausbau vermeiden und entspannt ins Eigenheim einziehen

Wie wir gesehen haben, gibt es eine ganze Menge an Faktoren, die beim Hausbau zu Stress führen können. Sorgfältige Vorbereitung und Planung hilft. Strukturierte Bauphasen und eine gründliche Vorbereitung von Terminen und Gesprächen sind wichtig. Ebenso von Bedeutung sind ausreichend kalkulierte Zeit- und Finanzbudgets, damit hier kein Druck entsteht.

Eine sachliche Kommunikation, offen, aber stets lösungsorientiert, trägt zum reibungslosen Arbeitsalltag auf der Baustelle bei. Das fachliche Wissen von Architekten, Bauherren und anderen Baubeteiligten muss für sicheres Bauen beachtet werden. Bauherren sind zudem gut beraten, wenn sie für die eigene Erholung – neben normalem Alltagsleben plus der Zusatzbelastung durch das Bauprojekt – regelmäßige Zeiträume einplanen. Kommen all diese Komponenten zusammen, kann der Traum vom Eigenheim in geordneter und entspannter Arbeit Wirklichkeit werden.

Wie sind eure Erfahrungen zum Thema Stress beim Hausbau vermeiden? Fürchtet ihr das Chaos, oder startet ihr gut vorbereitet mit einer ausgefuchsten Strategie in die Bauphase? Schreibt uns eure Fragen, Erlebnisse, Gedanken und Geschichten dazu gern in die Kommentare!

Bildquelle: © chingyunsong | stock.adobe.com

1 CommentKommentar hinterlassen

  • […] Stress und sich überschneidende Planungen könnt ihr allerdings im Vorfeld bereits ausschließen. Verwendet wird dafür ein sogenannter Bauzeitenplan. Er regelt, welche Maßnahme zu welcher Zeit stattfindet, durch welchen Betrieb sie ausgeführt wird und welche Materialien dafür benötigt werden. Auf diese Weise gelingt es euch, das gesamte Bauvorhaben in kleinere Abschnitte zu unterteilen – etwa, um dafür jeweils eigenständige Finanzierungspläne zu entwerfen. […]

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