Wasserhärte

Die Bezeichnung Wasserhärte bezieht sich auf den Gehalt von Magnesium und Calcium im Wasser. Ihren Ursprung hat sie im Boden. Denn hier lösen sich beim Durchfluss bzw. Versickern von Wasser Mineralien, darunter Magnesium und Calcium.

Im Detail entsteht Wasserhärte durch die Verbindung von Magnesium und Calcium mit dem im Wasser gelösten Kohlendioxid. Ob es sich um hartes oder weiches Wasser handelt, entscheidet der jeweils vorliegende Gehalt der Calcium-und Magnesium-Verbindung.

In Zahlen ausgedrückt wird alles, was sich zwischen einem Gehalt von 0 und 1,3 Millimol Calciumoxid pro Liter bewegt, als weiches Wasser bezeichnet. Im Fachjargon spricht man hier auch von dem sogenannten Härtebereich I, der sich von 0 bis 7 Grad deutscher Härte (dH) erstreckt. Als dH-Härtebereich III (14 bis 21 Grad) bzw. hartes Wasser wiederum gilt ein Gehalt von 2, 5 bis 3, 8 Millimol Calciumoxid pro Liter.

Eine Gefahr für die Gesundheit stellt hartes Wasser übrigens nicht dar. Schließlich handelt es sich bei Calcium und Magnesium um für den menschlichen Körper lebenswichtige Mineralstoffe. Informationen über die Wasserhärte können Interessierte über das jeweilige Versorgungssystem beziehen.