10 hilfreiche Tipps für einen möglichst stressfreien Umzug ins Eigenheim

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Ist die Bauphase vorbei und sind die Handwerker nicht mehr im Haus, kann das Eigenheim endlich bezogen werden. Wie ihr sicher wisst, ist ein Umzug kein Zuckerschlecken und es fallen neben dem eigentlichen Umzug viele weitere Dinge an, die vorher gut geplant werden müssen. Welche das sind, verraten wir euch in diesem Beitrag. 

Der Umzug ins Eigenheim ist für alle Bauherren das Highlight nach dem eigentlichen Hausbau. Denn viele Monate und Wochen habt ihr euer Eigenheim geplant und die Bauphase begleitet. Damit nun im letzten Schritt, nämlich dem Umzug selbst, alles gut geht, haben wir für euch zehn hilfreiche Tipps für einen reibungslosen Ablauf zusammengestellt.

Tipp #1: Den Tag des Umzugs im Detail planen

Umzüge sollten gut geplant sein, schließlich möchtet ihr so schnell wie möglich und ohne größere Zwischenfälle in eurem neuen Eigenheim ankommen. Aus diesem Grund solltet ihr den Tag des Umzugs im Detail planen. Das mag sich vielleicht zu Anfang etwas spießig anhören, aber wer seinen Tagesablauf durchplant und mit Hilfe einer Checkliste arbeitet, ist effektiver und schneller am Ziel.

Nehmt euch also ein Blatt Papier zur Hand und bastelt euch eure ganz eigene Checkliste zusammen. Notiert euch, wer was zu machen hat und gebt euch selbst ein Zeitfenster, bis wann ihr welche Aufgaben erledigt haben möchtet.

Ganz wichtig: Denkt auch an die Verkostung eurer Umzugshelfer.

Tipp #2: Rechtzeitig entrümpeln (Keller, Speicher, Garage, Abstellraum)

Einige Wochen vor dem eigentlichen Umzug ins Eigenheim, empfehlen wir euch, euren Keller, den Speicher, die Garage oder euren Abstellraum in eurer alten Wohnung beziehungsweise dem Haus zu entrümpeln.

Gerade diese Räume geraten sehr häufig in Vergessenheit und beinhalten meist Gegenstände, welche über Jahre dort abgestellt und gelagert wurden. Für den Tag des Umzugs können ein voller Raum sowie die Gegenstände darin zu einem echten zeitlichen Problem werden.

Es ist deshalb ratsam, sich einige Wochen vorher mit dem Keller, dem Speicher und der Garage zu beschäftigen und genau zu überlegen, welche Gegenstände tatsächlich entsorgt werden können. So tragt ihr am Tag des Umzugs keine Gegenstände von A nach B, die später sowieso auf dem Sperrmüll landen.

Tipp #3: Hilfsmittel für den Umzug organisieren

Zu einer guten Planung für den Umzug ins Eigenheim gehört natürlich auch das Organisieren von gewissen Hilfsmitteln. Dabei geht es nicht nur um den reinen Transporter beziehungsweise LKW, mit dem die Kisten und Möbel in euer neues Zuhause gefahren werden, sondern auch um das Equipment. Mit Decken schützt ihr eure Möbel zum Beispiel vor Transportschäden und ein Rollbrett sorgt dafür, dass ihre eure Kraft für anderweitige Tätigkeiten spart.

Weitere Umzugshelfer sind zum Beispiel eine Sackkarre, Spanngurte, Umzugskartons, Klebebänder, Klarsichtbeutel und sonstige Werkzeuge – am besten in mindestens doppelter Ausführung.

Tipp #4: Große und sperrige Möbel auf den Umzug vorbereiten

Große und sperrige Möbel stellen bei Umzügen meist eine große Herausforderung dar. Es ist sinnvoll, dass ihr euch Möbel, wie zum Beispiel den Kleiderschrank, die Kommode oder die Couch, zuvor anschaut und prüft, ob ihr diese bereits auf den Umzug vorbereiten könnt.

Im Klartext bedeutet dies, dass ihr die Regale mit Klebeband zuklebt, Schranktüren beim riesigen Kleiderschrank abschraubt und Material aus Glas sichtlich kennzeichnet. Zwar geht immer mal was kaputt, allerdings sollte sich der Schaden möglichst in Grenzen halten.

Habt ihr eine Umzugsfirma für euren Umzug ins Eigenheim beauftragt, müsst ihr euch nicht um die eben genannten Punkte kümmern. Die Umzugsfirma ist für den sicheren Abtransport verantwortlich. Trotzdem solltet ihr Schränke aus- und Regel abgeräumt und in Umzugskartons verstaut haben.

Tipp #5: Umzugskartons packen & beschriften

Umzugskartons spielen beim Umzug eine bedeutende Rolle. In die Kartons könnt ihr nahezu alles verstauen, was sicher in euer neues Haus transportiert werden muss.

Selbstverständlich könnt ihr einige Wochen und Tage vor dem eigentlichen Umzug anfangen, die Kartons zu packen. Alles werdet ihr natürlich nicht alleine schaffen und kann erst am Tag des Umzugs eingepackt werden. Wichtig ist jedoch, dass ihr die Umzugskartons für das Packen gut durchorganisiert und beschriftet, um ein späteres Durcheinander im neuen Zuhause zu vermeiden.

Beachtet zudem, dass die Umzugskartons nicht allzu schwer werden, da sie von euch und euren Helfern sicher getragen werden müssen. Je nach Art und Größe der Umzugskartons können diese problemlos mit 15 bis 20 Kilogramm gefüllt werden. Beachtet hierbei die Herstellerhinweise, wieviel Gewicht empfohlen wird.

Tipp #6: Möbel von materiell hohem Wert von Profis umziehen lassen

Es ist kein Geheimnis, dass der Hausbau für viele eine große finanzielle Belastung und Herausforderung ist. Daher ist es das Ziel, auch beim Umzug möglichst viel Geld zu sparen. Viele Bauherren verzichten deshalb auf eine professionelle Umzugsfirma, die den kompletten Umzug ins Eigenheim übernimmt und abwickelt.

In manchen Fällen kann es jedoch durchaus von Vorteil sein, Möbel oder Gegenstände, welche einen hohen materiellen Wert haben, zum Beispiel ein Klavier, ein Gemälde oder ein Aquarium, von Profis in Form einer Umzugsfirma umziehen zu lassen.

Der große Vorteil besteht vor allem in der Absicherung bei Schäden. Beschädigt ein Freund oder Bekannter, der euch als Umzugshelfer unterstützt, solch einen Gegenstand, hat er nur die Möglichkeit, den Schaden bei seiner Haftpflichtversicherung zu melden. In vielen Fällen kann dies aber auch zu Problemen mit der Versicherung führen und ihr müsst selbst für den Schaden aufkommen.

Um dies von vornherein auszuschießen, solltet ihr erwägen, eine Umzugsfirma zu beauftragen. Sie verfügt über eine entsprechende Versicherung, welche bei Beschädigungen von Gegenständen einspringt, sodass ihr sicher sein könnt, den Schaden erstattet zu bekommen.

Tipp #7: Tiere sicher und stressfrei transportieren

Gerade ein Umzug bedeutet für Haustiere – egal welcher Art – den puren Stress. Eine gute Wahl ist es, die Tiere am Tag des Umzugs ins Eigenheim, bei der Familie oder Freunden unterzubringen, damit sie so wenig wie möglich vom Umzug mitbekommen.

Andernfalls sollte zumindest ein sicherer Transport gewährleistet werden. Hunde und Katzen können dabei glücklicherweise relativ unkompliziert im Auto transportiert werden. Oftmals sind sie Fahrten mit dem Pkw bereits gewohnt.

Wenn es um kleinere Tiere wie Hamster, Hasen, Schildkröten oder ähnliches geht, wird es schon etwas komplizierter. Diese dürft ihr natürlich nicht einfach in einen Umzugskarton packen und in den Transporter einladen. Auch Kleintiere brauchen eine spezielle Transportbox, damit sie gesund und munter im neuen Eigenheim ankommen. Zudem solltet ihr die Tiere stets im Fahrerraum unterbringen, damit ihr jederzeit sehen könnt, ob es diesen gut geht.

Tipp #8: Wasser-, Gas- und Strom

Vor dem Umzug ins Eigenheim müsst ihr in eurer alten Wohnung beziehungsweise eurem alten Haus daran denken, die Zählerstände abzulesen, damit eure Versorger euch nur den Verbrauch bis zu eurem Auszug abrechnen. Ebenso solltet ihr in eurem neuen Eigenheim die aktuellen Zählerstände an eure Versorger weitergeben.

Kümmert euch am besten bereits einige Wochen vor dem Umzug in euer neues Eigenheim darum, eure bisherigen Versorger für Wasser, Gas und Strom über den Umzug zu informieren. Nur so ist sichergestellt, dass die Zeiträume für die Abrechnung korrekt eingehalten werden.

Tipp #9: Telefon, Fernseher und Internet

Ähnlich wie beim Wasser, Gas und Strom, solltet ihr euch bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Umzug Gedanken zu eurem Fernseh-, Internet- und Telefonanschluss machen. Denn gerade die Ummeldung von Telefon, Fernseher und Internet kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Zudem kann es vorkommen, dass euer bisheriger Anbieter im Neubaugebiet “noch” keinen Anschluss zur Verfügung stellen kann.

Kümmert euch deshalb rechtzeitig um den jeweiligen Anschluss und prüft alle Möglichkeiten, sodass euch die entsprechenden Anschlüsse im neuen Eigenheim schnellstmöglich zur Verfügung stehen.

Tipp #10: Weitere allgemeine Tipps

Neben den bereits genannten Tipps für den Umzug ins Eigenheim, gibt es natürlich noch viele weitere und kleinere Dinge, die ihr am Tag des Umzugs beziehungsweise einige Wochen vorab berücksichtigen solltet.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Namensschilder entfernen
  • Briefkasten leeren
  • Nachsendeauftrag bei der Post einreichen
  • Ämter und Versicherungen über den Umzug informieren
  • eventuelle Schäden vom Umzug beseitigen
  • alte Wohnung renovieren

Fazit

Wie ihr seht, solltet ihr für den Umzug ins Eigenheim immer einen Plan oder eine Checkliste zur Hand haben. Der Tag des Umzugs beinhaltet eben nicht nur das reine Umziehen, sondern auch die Organisation der Umzugshelfer, des Transporters sowie des sonstigen Equipments. Alles zusammen erleichtert die Arbeit erheblich.

Mit unseren zehn Tipps zum Umzug ins Eigenheim haben wir euch eine kleine aber feine Übersicht zu den wichtigsten Punkten zusammengestellt. Wir hoffen, dass euer Einzug ins neue Zuhause damit ein Kinderspiel wird. Habt ihr selbst noch ein paar Tipps, dann hinterlasst gerne einen Kommentar.

Bildquelle: @erdaest | Unsplash.com

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