Schalter planen beim Hausbau – darauf solltet ihr achten

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Plant ihr aktuell den Bau eures Traumhauses? Dann solltet ihr im Rahmen der Elektroinstallation auch die Schalterplanung nicht vernachlässigen. Was ihr dabei beachten solltet, verraten wir euch in diesem Beitrag. 

Die richtige Elektroplanung ist entscheidend, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass in eurem Zuhause genügend Steckdosen und Lichtschalter vorhanden sind. Fehler bei der Planung können nicht nur ärgerlich sein, sondern auch mögliche Brände verursachen. Daher solltet ihr euch bei der Gestaltung eines Neubauprojekts intensiv mit der Elektroinstallation auseinandersetzen. Denn, wenn die Kabel erst einmal verlegt sind, ist es häufig schwierig, später noch Veränderungen vorzunehmen.

Damit die Elektroplanung gelingt, erstellt ihr am besten einen digitalen Grundriss eures Wohnprojekts. Ein manuell gezeichnetes Vorhaben wird schnell unübersichtlich, gerade wenn Mehrfachsteckdosen oder übereinander liegende Dosen darin eingezeichnet werden sollen.

Welche Arten von Schaltern gibt es im Haus?

Es gibt in einem Haushalt verschiedene Arten von Schaltern, die sich für unterschiedliche Zwecke verwenden lassen. Am häufigsten kommen Lichtschalter vor, die an den Wänden in jedem Zimmer zu finden sind. Diese Schalter verwendet ihr, um das Licht in den Zimmern ein-, aber auch auszuschalten.

Andere Arten von Schaltern im Haus sind Steckdosenleisten, die an den Wänden installiert werden. Diese verfügen über mehrere Steckdosen, an die sich verschiedene Apparaturen anschließen lassen. Überdies sind auch Schalter verfügbar, mithilfe derer sich elektrische Geräte ein- und ausschalten lassen.

Wenn ihr die Helligkeit einer Glühbirne regulieren möchtet, empfiehlt sich die Nutzung der Dimmer. Solche Schalter verwendet ihr idealerweise für euer Schlafzimmer. Überdies eignen sich die Dimmerfunktionen bestens, um Strom zu sparen, indem die Helligkeit der Glühbirne reduziert wird.

Um die Energieversorgung zu bestimmten Zeiten ein- oder auszuschalten, nutzt ihr am besten eine Zeitschaltuhr. Diese ist nützlich, um Geräte wie Lampen oder Fernseher automatisch auszuschalten, wenn ihr nicht zu Hause seid. Mithilfe einer Zeitschaltuhr könnt ihr zudem die Beleuchtung im Badezimmer oder in der Küche anpassen.

Überdies lässt sich mittels eines Bewegungsmelders das Licht anmachen, wenn jemand in ein Zimmer kommt. Bewegungsmelder eignen sich besonders für Garagen oder für Kellergeschosse.

Welche Materialien eignen sich am besten?

Die Materialauswahl für Schalter ist abhängig von der Funktion des Schalters und von der ästhetischen Gestaltung eines Raumes. Lichtschalter werden häufig aus Kunststoff, Glas oder Metall hergestellt, da diese Materialien leicht zu bedienen sind und eine lange Lebensdauer aufweisen. Weil sich Gegenstände aus Kunststoff leicht reinigen lassen, werden Kühlschrank- und Gefrierschrankschalter beispielsweise oftmals aus Kunststoff gefertigt.

Bei der Schalterplanung sind automatisierte Schalter eine bequeme Möglichkeit, verschiedene Schalterfunktionen in eurem Zuhause oder im Büro zu steuern. Lichtschalter können das Licht in einem Raum nach Bedarf ein- und ausmachen, während sich mithilfe der Kühl- und Gefrierschrankschalter die gewünschte Temperatur effizient im Kühlschrank oder im Gefrierschrank einstellen lässt.

Was ist bei der Anordnung der Schalter zu beachten?

Falls ihr ein Haus bauen möchtet, solltet ihr die Schalterplanung gründlich angehen. Und, hierzu gibt es einige Punkte, die genau zu beachten sind. Zum einen solltet ihr euch überlegen, wie viele Schalter ihr benötigt. Zum anderen müsst ihr entscheiden, an welchen Stellen die Schalter platziert werden sollen.

Auch die Art der Schalter ist eine wichtige Entscheidung. Es gibt verschiedene Arten von Schaltern, unter anderem Sensoren oder Taster. Denn nur mit den passenden Schaltern nutzt ihr sämtliche Schalterfunktionen im Haus effizient. Welche Methode ihr am Ende wählt, hängt von euren Präferenzen ab. Wichtig ist nur, dass ihr euch eingehend überlegt, wo ihr die Schalter anbringen wollt, damit diese später einwandfrei funktionieren werden.

Bei der Elektroinstallation ist nicht nur die Anordnung der Kabel und der Verteilerkästen wichtig, sondern auch jene der Steckdosen und Lichtschalter. Genau wie bei den Kabeln solltet ihr überdies bei der Positionierung der Steckdosen und der Lichtschalter wichtige Regeln beachten.

Eine gute Schalterplanung lohnt sich. Je nach Typ des Schalters lässt sich die Anordnung unterschiedlich gestalten. Lichtschalter bringt ihr zum Beispiel in der Nähe der Türen an, damit ihr sofort das Licht einschalten könnt, sobald ihr den Raum betretet.

Weiter besteht die Möglichkeit, die Schalter in einer Reihe anzubringen. So findet ihr diese leicht. Außerdem sehen die Räume dank dieser Anordnung auch aufgeräumt und ordentlich aus. Zusätzlich könnt ihr die Schalter in verschiedenen Räumen an unterschiedlichen Stellen anbringen. So habt ihr immer einen Schalter griffbereit, wenn ihr einen betätigen möchtet.

Die Höhe der Schalter

Die jeweilige Höhe der Schalter ist ein wichtiger Punkt bei der Schalterplanung. Denn neben der Einhaltung der Installationszonen ist vor allem die Höhe, in der ihr die Lichtschalter anbringt, zentral. Schließlich soll jeder das Licht leicht ein- und ausschalten können, und der Schalter sollte sich in der erwarteten Höhe befinden. Zudem ist es ein Vorteil, wenn sich der Schalter in der Dunkelheit leicht finden lässt.

In vielen modernen Häusern sind die Lichtschalter an den Betten angebracht. Dies ist eine bequeme Lösung, da ihr so nicht aufstehen und den Schalter an der Wand suchen müsst. Die Steckdosen, die unter den Lichtschaltern zu finden sind, erweisen sich ebenfalls als sehr nützlich. Dadurch könnt ihr euer Handy oder andere elektrische Geräte direkt neben dem Bett aufladen.

Welche weiteren Tipps sind für die Planung der Schalter nützlich?

Bevor ihr mit dem Bau eines Hauses beginnt, solltet ihr sorgfältig abwägen, welche und wie viele Räume ihr benötigt. Zudem ist es ratsam, darüber nachdenken, wie ihr eure Zimmer am besten nutzen könnt. Plant lieber genügend Steckdosen für eure Räumlichkeiten ein. Denn sie sind häufig ein unterschätzter Brandherd. Hängen nämlich zu viele Geräte an einer Mehrfachsteckdose, kann es leicht zu Überlastungen und somit zu Bränden kommen.

Achtet bei der Planung der Lichtschalter weiter darauf, dass diese sowohl praktisch als auch optisch ansprechend platziert werden. Es lohnt sich zudem, wenn ihr in kleinen Räumen wie etwa in Abstellkammern Bewegungsmelder installiert, um Strom zu sparen. Zudem solltet ihr die Lichtschalter in den Zimmern so platzieren, dass ihr das Licht in jedem Zimmereingang ein- und ausschalten könnt.

Fazit

Beim Hausbau lohnt es sich, um möglichen Problemen vorzubeugen, auch die Schalteranordnung exakt zu planen. Nchts ist ärgerlicher, als wenn ihr in eurem Haus immer in die falsche Richtung gehen müsst, um das Licht an- oder auszuschalten. Auch werdet ihr ungern erst einen anderen Schalter betätigen, bevor ihr den gewünschten Effekt erzielen könnt.

Daher solltet ihr bereits im Vorfeld genau überlegen, an welchen Stellen ihr die Schalter im Haus anbringt. Denn, durch ein überlegtes Vorgehen erhaltet ihr eine Elektronik im Haus, die vollständig euren Erwartungen entspricht.

Bildquelle: © brizmaker | stock.adobe.com

2 CommentsKommentar hinterlassen

  • Ich habe die Seite mal aus Spass gelesen. Zu mehr taugt das auch nicht. Schalter für die Heizung am Heizkörper? Bei einer Ölzentralheizung? Schalter am Kühlschrank, um die Temperatur im Inneren zu regeln? Sie wissen schon, dass der Thermostat und der Regler im Inneren des Kühlschranks sind?

    • Hallo Hördt,

      es freut uns, dass Sie unsere Seite aus Spaß gelesen haben. Ihre Kritik haben wir uns gerne zu Herzen genommen, da zwar nicht alle ihre angesprochenen Punkte falsch waren, sie aber durchaus für Verwirrungen gesorgt haben. Danke für Ihre Anmerkungen.

      Beste Grüße, Ihr BauMentor-Team.

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