Hausbau-Podcast #230 – 2,50 oder 2,70 Meter Raumhöhe?

Podcast

Zwei Häuser, nahezu derselbe Grundriss – und trotzdem wirkt eines deutlich großzügiger. Der Unterschied kann gerade einmal 20 Zentimeter betragen. In der 230. Episode unseres Hausbau-Podcasts erfahrt ihr, was 2,50 oder 2,70 Meter Raumhöhe für Wohngefühl, Fenster, Treppe, Möbel, Kosten und sogar die Gebäudehöhe bedeuten – und wann sich die höhere Variante wirklich lohnt.

Bei der Hausplanung geht es oft um Quadratmeter, Grundriss und Ausstattung. Die Raumhöhe gerät dabei schnell in den Hintergrund – obwohl sie die Wirkung eures späteren Zuhauses entscheidend mitprägen kann.

Schon der Unterschied zwischen 2,50 und 2,70 Metern kann deutlich spürbar sein. Bei gleicher Grundfläche bedeutet die höhere Variante rechnerisch acht Prozent mehr Raumvolumen. In einem 40 Quadratmeter großen Wohn- und Essbereich kommen dadurch beispielsweise acht Kubikmeter zusätzliche Luft hinzu.

Das erwartet euch in der Episode:

✓ Was mit lichter beziehungsweise fertiger Raumhöhe gemeint ist
✓ Wie sich 2,50 und 2,70 Meter auf das Raumgefühl auswirken
✓ Warum Fenster, Türen, Küche und Treppe mitgedacht werden müssen
✓ Welche Auswirkungen eine höhere Raumhöhe auf Gebäude und Energiebedarf haben kann
✓ Welche Folgekosten neben dem eigentlichen Aufpreis entstehen können
✓ Wie ihr herausfindet, welche Raumhöhe am besten zu euch passt

Eine höhere Decke kann insbesondere offene Wohn-, Ess- und Kochbereiche luftiger und großzügiger wirken lassen. Auch große Fenster, lange Vorhänge, Pendelleuchten oder hohe Einbaumöbel bekommen mehr gestalterischen Spielraum. In kleineren Nebenräumen fällt der Unterschied dagegen häufig weniger ins Gewicht.

Doch die zusätzlichen 20 Zentimeter funktionieren nicht isoliert. Bleiben Fenster oder Türen unverändert klein, können die Proportionen schnell unausgewogen wirken. Auch Hochschränke in der Küche, Einbaumöbel, Beleuchtung oder Schiebetürsysteme sollten zur gewählten Raumhöhe passen.

Besonders wichtig ist die Treppe: Wird ein Geschoss höher, muss auch ein größerer Höhenunterschied überwunden werden. Das kann Einfluss auf Steigungen, Treppenlauf, Podest und Platzbedarf haben. Gleichzeitig verändert eine größere Geschosshöhe unter Umständen auch Traufe, First oder Dachansatz – und kann damit Vorgaben aus dem Bebauungsplan berühren.

Hinzu kommen mögliche Folgekosten. Mehr Raumhöhe bedeutet zusätzliche Wandfläche. Je nach Planung können außerdem größere Fenster, höhere Türen, eine angepasste Treppe, längere Vorhänge oder Sondermöbel nötig werden. Deshalb lohnt es sich, nicht nur nach dem Aufpreis für die höhere Decke zu fragen, sondern nach den Kosten des gesamten Pakets.

Am Ende bleibt die Raumhöhe eine sehr persönliche Entscheidung. 2,50 Meter können hervorragend funktionieren, während 2,70 Meter besonders in großzügigen Wohnbereichen einen echten Mehrwert schaffen können. Entscheidend ist, dass Raumhöhe, Grundriss, Fenster, Türen, Möbel und Beleuchtung als Gesamtkonzept zusammenpassen.

Jetzt die 230. Episode zur Raumhöhe anhören

20 Zentimeter klingen zunächst nach wenig. Beim Hausbau können sie jedoch Auswirkungen auf Raumgefühl, Fenster, Treppe, Küche, Möbel, Gebäudehöhe und Budget haben.

In der neuen Episode erfahrt ihr deshalb nicht nur, wie unterschiedlich 2,50 und 2,70 Meter wirken können. Wir zeigen euch auch, welche Folgeentscheidungen ihr berücksichtigen solltet und warum ein Besuch im Musterhaus bei der Entscheidung oft hilfreicher ist als jede Visualisierung.

Hört jetzt rein, wenn ihr noch vor der Grundriss- oder Ausstattungsplanung steht und herausfinden möchtet, welche Raumhöhe wirklich zu eurem Haus und euren Prioritäten passt.

.. und überall dort, wo es Podcasts gibt.

Weiterführende Infos zur Raumhöhe beim Hausbau

Die Raumhöhe beeinflusst weit mehr als nur den Abstand zwischen Fußboden und Decke. Wenn ihr tiefer in die Planung einsteigen möchtet, findet ihr beim BauMentor weitere hilfreiche Beiträge zu Deckenhöhe, Fenstern, offenen Wohnbereichen und wichtigen Höhenangaben beim Hausbau:

Raumhöhe als Teil des Gesamtkonzepts

Die beste Raumhöhe gibt es nicht pauschal. Entscheidend ist vielmehr, wo euch zusätzliche Höhe tatsächlich einen Mehrwert bietet. Gerade im offenen Wohnbereich können 20 Zentimeter viel bewirken, während sie in Flur, Gäste-WC oder kleineren Zimmern möglicherweise weniger wichtig sind.

Schaut euch deshalb unterschiedliche Raumhöhen möglichst in Musterhäusern an und betrachtet dabei immer das Zusammenspiel aus Decke, Fenstern, Türen, Treppe, Möbeln und Beleuchtung. So trefft ihr eine Entscheidung, die nicht nur auf dem Plan, sondern auch später im Alltag zu euch passt.

Abonniert am besten direkt den BauMentor-Podcast, damit ihr keine neue Episode verpasst. Und wenn euch unsere Tipps beim Hausbau weiterhelfen, freuen wir uns natürlich über eine Bewertung auf eurer Lieblingsplattform.

Nicht vergessen: Jeden Mittwoch erscheint eine neue Episode im BauMentor-Podcast.

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