Ein Carport ist ein überdachter Stellplatz für Autos oder andere Fahrzeuge. Im Gegensatz zu einer geschlossenen Garage besitzt er eine offene beziehungsweise teilweise offene Konstruktion. Ein Carport kann freistehend errichtet, direkt an das Wohnhaus angebaut oder in die Architektur des Gebäudes integriert werden.
Wie ist ein Carport aufgebaut?
Das Dach eines Carports wird meist von Pfosten oder Stützen getragen. Für die Konstruktion kommen vor allem Holz, Stahl und Aluminium infrage. Bei der Dachform sind Flach- und Pultdächer besonders verbreitet, möglich sind aber beispielsweise auch Sattel- oder Walmdächer.
Je nach Ausführung können eine oder mehrere Seiten teilweise geschlossen werden. Dadurch lässt sich der Wetterschutz verbessern, ohne aus dem Carport zwangsläufig eine geschlossene Garage zu machen.
Welche Vorteile hat ein Carport?
Ein Carport schützt Fahrzeuge vor Regen, Schnee, Hagel und starker Sonneneinstrahlung. Durch die offene Bauweise kann Feuchtigkeit am Fahrzeug gut abtrocknen und Abgas kann schnell entweichen.
Gegenüber einer Garage benötigt ein Carport häufig weniger Material und kann dadurch günstiger ausfallen. Dafür bietet er weniger Schutz vor Diebstahl, Wind, Frost und seitlich einfallendem Niederschlag. Einen ausführlichen Vergleich findet ihr in unserem Beitrag Carport oder Garage.
Braucht ein Carport eine Baugenehmigung?
Ob ihr für einen Carport eine Baugenehmigung benötigt, hängt vom Bundesland sowie von Größe, Höhe und Standort der Konstruktion ab. Auch Vorgaben des Bebauungsplans und Regelungen zu Grenzabständen können relevant sein.
Selbst wenn der Carport verfahrensfrei errichtet werden darf, müssen die geltenden baurechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Prüft deshalb die Vorgaben frühzeitig. Weitere Planungstipps findet ihr in unserem Beitrag zum Stellplatz am eigenen Haus.