BEG WG

BEG WG steht für „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude“. Sie ist ein Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude und unterstützt insbesondere die energetische Sanierung bestehender Wohnhäuser. Für private Eigentümer ist vor allem der KfW-Kredit 261 relevant.

Was wird über die BEG WG gefördert?

Gefördert wird insbesondere die umfassende Sanierung eines bestehenden Wohngebäudes zu einem sogenannten Effizienzhaus. Auch der Kauf einer frisch sanierten Immobilie kann unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein.

Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt unter anderem davon ab, welchen Effizienzhaus-Standard das Gebäude nach der Sanierung erreicht. Über das KfW-Programm 261 sind aktuell Förderkredite von bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit möglich. Zusätzlich kann ein Tilgungszuschuss die zurückzuzahlende Kreditsumme reduzieren.

BEG WG, BEG EM oder Neubauförderung?

Wichtig ist die Abgrenzung: Einzelne Sanierungsmaßnahmen wie eine Fassadendämmung oder der Austausch von Fenstern fallen grundsätzlich unter die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM). Für neue Heizungen gelten wiederum eigene Förderwege.

Plant ihr dagegen einen Neubau, ist die BEG WG nicht mehr das zentrale Förderprogramm. Hier kommen insbesondere Programme wie Klimafreundlicher Neubau (KFN) infrage.

Was solltet ihr bei der Antragstellung beachten?

Für eine Effizienzhaus-Sanierung müsst ihr grundsätzlich einen Energieeffizienz-Experten einbinden. Der Förderkredit wird über einen Finanzierungspartner wie eure Bank beantragt. Beschäftigt euch deshalb unbedingt vor Beginn der Sanierung mit den Förderbedingungen.

Weitere Grundlagen zu den verschiedenen Energiestandards findet ihr in unserem Beitrag zum Energieeffizienzhaus.

BauMentor

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