Zwerchgiebel

Der Zwerchgiebel ist ein bauliches Element, bei dem die verlängerte Hausfront das Dach stellenweise durchbricht und – meist auf dessen Höhe – in der Form eines Giebels mündet. Diese Art der Gestaltung unterscheidet sich von der Gaube, die eigenständig auf dem Dach sitzt und meist zu allen Seiten von diesem umschlossen ist.

Die Bedachung des Zwerchgiebels geht im Regelfall in das Hausdach über, kann aber auch gänzlich von diesem isoliert sein. Gerade in früheren Jahrhunderten ließ sich der Zwerchgiebel wegen seiner markanten Form oft an repräsentativen Gebäuden finden. Er sollte ihnen mehr Ansehen verleihen. In der Gegenwart ist diese Art des Bauens recht beliebt. Für sie sprechen allerdings nicht optische, sondern praktische Gründe.

Da sich der Zwerchgiebel über die gesamte Höhe des Hauses erstrecken kann, liegt sein wesentlicher Vorteil in der Erhöhung der Wohnfläche über mehrere Etagen. Oft gehen damit eine bessere Beleuchtung und Belüftung einher, da die zum Giebel führende Hauswand gerne einmal mit Fenstern versehen ist.

Nachteilig kann es sich allerdings gestalten, die Kriterien zu erfüllen, die vielfach von den Baubehörden für das Errichten des Zwerchgiebels vorgegeben werden – und die deutlich strenger als bei der Dachgaube ausfallen. Zugleich müssen die zusätzlichen Kosten für dieses bauliche Element einkalkuliert werden. Handwerklich lässt sich der Zwerchgiebel indes relativ leicht umsetzen, kann wegen der genannten Vorteile aber den Wert des Gebäudes signifikant erhöhen.

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