Trockenbau

Als Trockenbau werden Baumaßnahmen bezeichnet, die sich im Inneren eines Gebäudes auf das Abteilen einzelner Räume oder Bereiche konzentrieren. Dazu kann etwa der Aufbau von Metall-, Holz- oder Gipswänden, das Einziehen zusätzlicher Decken und Böden, das Anbringen von wärmeisolierenden Materialien oder die Konstruktion schritt- und tondämmender Vorrichtungen gehören.

Der Trockenbau nimmt somit im Bereich des Brandschutzes – ebenso aber bei der Abwehr der Gefahren von Wärme und Nässe – eine wichtige Rolle ein und gehört daher zu den wesentlichen Vorarbeiten, um ein Haus bewohnen zu können. Durchgeführt wird er von allen Firmen, die auf den Innenausbau spezialisiert sind. Neben dem Maurer kann hier also oftmals der Maler oder der Bodenleger ein kompetenter Ansprechpartner sein.

Der Trockenbau erlaubt nicht alleine eine Umstrukturierung vorhandener Räume, zudem verleiht er den einzelnen Bereichen nicht nur neue Eigenschaften. Er kommt vielmehr auch dort zum Einsatz, wo Wände begradigt, unschöne Baumakel verdeckt oder neue Vorrichtungen für Stromkabel und Wasserleitungen geschaffen werden müssen.

Seinen Namen erhielt der Trockenbau, weil kaum einmal feucht angerührte Werkstoffe zum Einsatz kommen. Hier wird folglich nicht mit Zement und Steinen, sondern eher mit leichten Gipsplatten und ein wenig Spachtelmasse gearbeitet. Da es sich beim Ausführen der Tätigkeit nicht um Techniken handelt, die die Statik des Gebäudes beeinflussen und die zugleich auch nicht das Wesen des Hauses verändern, ist eine Baugenehmigung oft nicht erforderlich.