Als Armatur bezeichnet man in der Haustechnik eine Vorrichtung, mit der sich der Durchfluss von Wasser steuern, absperren oder regulieren lässt. Im Alltag sind damit meist Sanitärarmaturen wie Wasserhähne, Dusch- oder Badewannenarmaturen gemeint. Armaturen sind Bestandteil der Trinkwasserinstallation und kommen unter anderem in Küche, Badezimmer, Hauswirtschaftsraum und Garten zum Einsatz.
Welche Arten von Armaturen gibt es?
Zu den bekanntesten Varianten gehören Entnahmearmaturen. Sie ermöglichen es, Trinkwasser an einem Waschbecken oder einer Spüle zu entnehmen und die Wassermenge zu regulieren. Mischarmaturen führen zusätzlich kaltes und warmes Wasser zusammen, sodass ihr die gewünschte Temperatur einstellen könnt.
Bei Einhebelmischern werden Wassermenge und Temperatur mit einem Hebel gesteuert. Thermostatarmaturen, wie sie häufig in Duschen verwendet werden, halten dagegen eine eingestellte Wassertemperatur möglichst konstant. Daneben gibt es Absperrarmaturen, mit denen einzelne Leitungsbereiche oder die gesamte Wasserversorgung geschlossen werden können.
Worauf solltet ihr bei Armaturen achten?
Armaturen sollten nicht nur zur gewünschten Optik, sondern auch zur vorhandenen Sanitärinstallation passen. Achtet unter anderem auf Anschlussart, Bedienkomfort, Wasserverbrauch und die Eignung der verwendeten Materialien für den Kontakt mit Trinkwasser.
Auch die Position und Ausführung spielen eine Rolle. Bei Waschtischen kommen beispielsweise Stand- oder Wandarmaturen infrage, während bei Dusche und Badewanne Unterputz- oder Aufputzlösungen möglich sind.
Armaturen bei der Hausplanung auswählen
Beim Fertighaus werden Sanitärobjekte und Armaturen häufig im Rahmen der Bemusterung festgelegt. Vergleicht dabei nicht nur Design und Preis, sondern auch Funktion, Reinigungsfreundlichkeit und Ersatzteilversorgung. Einen größeren Überblick über die technischen Bereiche eures Hauses findet ihr außerdem in unserem Beitrag zur Haustechnik beim Hausbau.