Der Bausparvertrag – Ideallösung oder längst überholt?

Der erste Bausparvertrag in Europa geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Grund genug, um den Sparvertrag etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, die Vor- und Nachteile gegenüberzustellen und ein Fazit zu ziehen, ob der Bausparvertrag auch heute noch zeitgemäß für den Hausbau ist. 

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Aufatmen bei künftigen Bauherren: Bundesrat lockert Kreditvergabe

Bauherren und die, die es noch werden wollen, dürfen aufatmen, denn vor genau einer Woche hat der Bundesrat beschlossen, die Regularien für die Kreditvergabe zu lockern. Die Forderungen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) wurden damit erhört. Aufatmen bei künftigen Bauherren: Bundesrat lockert Kreditvergabe weiterlesen

Aktuelles zu den Bauzinsen: Lohnt sich der Hausbau noch?

Die Bauzinsen gehören zu den entscheidenden Kostenfaktoren einer Baufinanzierung. Für potenzielle Bauherren, die eine Fremdfinanzierung benötigen, ist die Zinsentwicklung daher von größter Bedeutung. Wir informieren Sie über die aktuellen Zinsen für Immobilienkredite, erläutern wichtige Einflussfaktoren auf das Zinsniveau und geben Ihnen einen Ausblick auf die künftige Zinsentwicklung. Aktuelles zu den Bauzinsen: Lohnt sich der Hausbau noch? weiterlesen

Kosten nach dem Hausbau: Damit müssen Sie rechnen

Versicherungen, Reparaturen, laufende Kosten – ein eigenes Haus kann über die Jahre einige Kosten verursachen. Am Anfang steht nur der Kaufpreis, doch bei diesem alleine bleibt es nicht. In unserem heutigen Beitrag erfahren Sie daher alles über die (laufenden) Kosten nach dem Hausbau.

In einem der vergangenen Blogartikel haben wir Ihnen bereits einige Tipps zur Baufinanzierung mit auf den Weg geben. Wenn Sie diesen gelesen haben, dann ist Ihnen sicherlich bewusst, dass Sie auch nach dem Hausbau nicht von Folgekosten verschont bleiben.

Kosten, die Sie einplanen sollten

Die Anschlusskosten sollten Sie von Anfang an bei der Finanzierung Ihres Fertighauses einkalkulieren, um später böse Überraschungen auf dem Bankkonto zu vermeiden. Welche auf Sie zukommen werden, haben wir in der folgenden Übersicht für Sie aufgelistet:

Grunderwerbsteuer und Grundbuch-Eintrag

Wer im Inland ein Grundstück, Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, für den wird eine Grunderwerbsteuer fällig. Je nach Bundesland beträgt diese 3,5 bis 6,5 Prozent des Gesamtkaufpreises. Dazu können noch die Gebühren für einen Notar und den Grundbuch-Eintrag eingeplant werden.

Grundsteuer

Haus- und Wohnungsbesitzer müssen jährlich eine Grundsteuer entrichten. Diese wird mit einer komplizierten Rechnung ermittelt. Das Finanzamt legt zunächst einen Einheitswert fest. Dieser bestimmt den Wert der Immobilie zum 1.1.1964 (alte Bundesländer) und zum 1.1.1935 (neue Bundesländer).

Bei später errichteten Gebäuden wird der Wert auf das jeweilige Datum zurückgerechnet. Daher liegt der Einheitswert meist deutlich unter dem tatsächlichen Wert der Immobilie. Dieser Einheitswert wird nun mit einer Steuermesszahl multipliziert. Diese Steuermesszahl liegt zwischen 2,6 und 10,0. Entscheidend ist, um welchen Immobilientyp es sich handelt und ob sich das Gebäude in den neuen oder alten Bundesländern befindet.

Ergebnis ist der Grundsteuermessbetrag. Dieser wird wiederum mit einem Hebesatz multipliziert, der von der jeweiligen Gemeinde abhängt. Sinnvoll ist es, sich schon vor dem Hauskauf über die Höhe des Hebesatzes in der Gemeinde zu informieren.

Liegt der Hebesatz in Bayern beispielsweise bei 386 Prozent könnte er in Berlin bei 810 Prozent liegen. Somit würde die Grundsteuer in Bayern, bei einem Einheitswert von 50.000 Euro, im Schnitt bei 500 Euro liegen. In Berlin dagegen bei circa 1.000 Euro.

Kosten für Straßenreinigung und Müllentsorgung

Zu diesen Kosten zählt die Gebühr für die öffentliche Straßenreinigung. Diese hängt ebenfalls von der jeweiligen Gemeinde ab. Auch Gebühren für die Müllentsorgung müssen entrichtet werden. Dazu kommen die Kosten für die Mülltonnen.

Eigentümer können oft selber entscheiden, wie groß die Tonnen sein sollen. Pro Person wird jedoch eine bestimmte Literzahl je Tonne gerechnet. Die Berechnung der Müllkosten ist auch von der Art des Mülls abhängig. Hier wird zwischen Restmüll, Biomüll, und Papier unterschieden.

Es lohnt sich ein Blick in die Betriebskostenverordnung, um einen Überblick zu erhalten. Die jährlichen Kosten für Biomüll liegen bei 40 bis 60 Euro, für Restmüll bei 170 bis 200 Euro und für Papier bei 30 bis 40 Euro.

Die jährlichen Kosten für die Straßenreinigung liegen im Durchschnitt bei drei bis acht Euro je Meter Frontlänge des Grundstücks.

Kosten für den Schornsteinfeger

Ein Schornsteinfeger überprüft zum Beispiel regelmäßig die Heizungsanlage. Wer einen Kaminofen besitzt, der muss den dazugehörigen Schornstein einmal im Jahr kehren lassen.

Alle drei Jahre sollte zudem eine Besichtigung der Feuerstätte stattfinden, bei welcher überprüft wird, ob der Ofen noch sicher betrieben werden kann. Die Kosten der Dienstleistungen für einen Schornsteinfeger belaufen sich auf 70 bis 130 Euro.

Wasser und Abwasser

Mittlerweile sind fast alle Häuser an die öffentliche Wasserversorgung und das Kanalisationsnetz angeschlossen. Je nach Gemeinde können beispielsweise Kosten für Wasserverbände anfallen. Außerdem sind Abwassergebühren fällig.

Strom- und Heizkosten

Auch hier fallen wiederkehrende Kosten an und richten sich nach dem tatsächlichen Verbrauch. Je nach Stromanbieter, können diese höher oder niedriger ausfallen. Ein Vergleich der verschiedenen Stromanbieter lohnt sich.

Die Kosten für den Heizungsbetrieb hängen von der Versorgungsquelle und der Gebäudeart ab. Es ist ein großer finanzieller Unterschied, ob die Heizung mit Fernwärme, Öl, Gas, Strom oder Pellets betrieben wird. Öl oder Pellets müssen zum Beispiel regelmäßig angeliefert werden, wobei zusätzliche Kosten anfallen.

Die jährlichen Stromkosten für einen Zwei-Personen-Haushalt (2500 kWh) liegen im Durchschnitt (je nach Anbieter und Region) bei 350 bis 650 Euro. Die jährlichen Heizkosten für eine Gasheizung (1000 Kubikmeter Gas) liegen bei 800 bis 1.000 Euro.

Telefon- oder Kabelanschluss

Für einen Telefon- oder Kabelanschluss entstehen zusätzliche Kosten. Je nach Anbieter und Tarif können hier zwischen 30 und 100 Euro im Monat fällig werden, die Sie auf alle Fälle mit in Ihre Kalkulation einbeziehen sollten.

Kosten für Versicherungen

Natürlich sollte sich ein Eigentümer auch für Schadensfälle finanziell absichern. Dafür eignet sich der Abschluss von Versicherungen. Unverzichtbar sind eine Privathaftpflicht für Eigenheimbesitzer (bzw. Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht bei vermieteten Objekten), eine Wohngebäudeversicherung und eine Elementarschaden-Police.

Wird die Immobilie vom Eigentümer noch abbezahlt, ist eine Restschuld- bzw. Risikolebensversicherung empfehlenswert. Natürlich kann auch eine Hausratversicherung, Glas- oder Rechtsschutzversicherung von Vorteil sein.

Kommt es irgendwann zu einem Schaden im oder am Haus, können die entstehenden Kosten bei der Versicherung geltend gemacht werden.

Kosten für Reparaturen, Instandhaltung und Modernisierung

Eingeplant werden müssen auch Kosten für Reparaturen, Modernisierungen oder Instandhaltungen am Haus. Hier sollten Sie unbedingt Rücklagen bilden. Empfohlen wird, dass monatlich pro Quadratmeter, ein Euro für Reparaturen/ Instandhaltungen zurückgelegt wird.

Es ist sehr wichtig, dass diese Rücklagen schon zu Beginn gesichert werden, da im Laufe der Jahre durchaus hohe Kosten entstehen können.

Rechenbeispiel für die Nebenkosten des Eigenheims

Anhand eines Beispiel für ein Effizienzhaus 55 mit der Größe von 140 Quadratmetern auf einer Grundstücksfläche von 400 Quadratmetern möchten wir Ihnen die Kosten nach dem Hausbau verdeutlichen. Zu berücksichtigen ist am Beispiel auch, dass der Zwei-Personen-Haushalt über eine Gasheizung verfügt und sich das Haus in Köln befindet.

  • Hausratversicherung:
    • jährlich: 200 Euro
    • monatlich: 16,67 Euro
  • Wohngebäudeversicherung:
    • jährlich: 150 Euro
    • monatlich: 12,50 Euro
  • Grundsteuer:
    • jährlich: 780 Euro
    • monatlich: 65 Euro
  • Elementarschadenversicherung:
    • jährlich: 180 Euro
    • monatlich: 15 Euro
  • Telefon und Internet:
    • jährlich: 480 Euro
    • monatlich: 40 Euro
  • Stromkosten:
    • jährlich: 570 Euro
    • monatlich: 47,50 Euro
  • Haftpflichtversicherung:
    • jährlich: 75 Euro
    • monatlich: 6,25 Euro
  • Heizkosten:
    • jährlich: 800 Euro
    • monatlich: 66,67 Euro
  • Schornsteinfeger:
    • jährlich: 100 Euro
    • monatlich: 8,33 Euro
  • Müllentsorgung:
    • jährlich: 240 Euro
    • monatlich: 20 Euro
  • Straßenreinigung:
    • jährlich: 300 Euro
    • monatlich: 25 Euro
  • Abwassergebühren:
    • jährlich: 525 Euro
    • monatlich: 43,75 Euro
  • Rücklagen:
    • jährlich: 1680 Euro
    • monatlich: 140 Euro
  • Gesamtkosten:
    • jährlich: 6080 Euro
    • monatlich: 506,67 Euro

Für den monatlichen Bedarf resultiert aus den einzelnen Kostenstellen also ein Gesamtbetrag von 506,67 Euro. Hinzu können eventuell noch die monatlichen Kosten für Ratenzahlung/ Hauskredit kommen.

Planen Sie anfallende Kosten ein

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Beitrag beispielhaft darstellen konnten, mit welchen Kosten Sie nach dem Hausbau rechnen müssen, ohne Sie dabei abzuschrecken. Sie sollten diese jedoch, wie bereits erwähnt, bei Ihrer Finanzierung berücksichtigen und stets ein finanzielles Polster zur Verfügung haben.

Gerne können Sie uns in den Kommentaren Ihre Meinung zu den anfallenden Kosten preisgeben. Oder diskutieren Sie mit uns auf Facebook oder Twitter. Dort erhalten Sie zudem regelmäßige Meldungen rund ums Fertighaus. Schauen Sie doch mal vorbei!

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Die wichtigsten Fertighaus-Versicherungen im Überblick

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Fertighaus-Versicherungen geben und Ihnen somit helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine Fertighaus-Versicherung zu treffen.

Mit dem Thema Versicherungen muss sich jeder Hausbauer auseinandersetzen. Obwohl Sie als Hausbauer nicht verpflichtet sind, Versicherungen für Ihr Haus abzuschließen, sollten Sie dies dennoch tun. Das vielfältige Angebot der Versicherer kann einen da schon mal erschlagen, sodass man nicht so recht weiß, welche Fertighaus-Versicherung sinnvoll und welche nur in bestimmten Situationen ratsam ist.

Welche Fertighaus-Versicherungen gibt es?

Damit Sie sich zunächst einmal einen Überblick über das Angebot der verschiedenen Arten von Fertighaus-Versicherungen verschaffen können, möchten wir Ihnen nachfolgend einige Versicherungen vorstellen, die für Sie interessant sein könnten.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung wird oft auch Brandversicherung genannt und deckt Schäden ab, die durch Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasser entstehen können. Die Höhe der Versicherungsprämie richtet sich nach der Lage und dem Wert des Gebäudes. Diese Versicherung ist ein Muss für jeden Hausbesitzer, da es im Schadensfall zum Komplettverlust des Hauses kommen kann und den Besitzer in den finanziellen Ruin treiben kann.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung ist wohl eine der wichtigsten Versicherungen, die Sie in jedem Falle abschließen sollten. Sie deckt das gesamte Inventar Ihres Hauses ab, sodass Ihnen bei Schäden, die durch Feuer, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Vandalismus oder Einbruch entstehen, der Neuwert des Hausrates oder die Reparaturkosten ersetzt werden.

Eingeschlossen sind alle Gegenstände, die zu Ihrem Hausrat gehören, wie zum Beispiel Möbel, Teppichböden, Elektronik, Kleidung, Haushaltsgeräte, Wertgegenstände und sogar Lebensmittel. Versichert ist dabei alles, was sich am Versicherungsort befindet. Also alles, was innerhalb Ihres Hauses samt Terrasse, Loggia, Garage und Nebengebäuden ist.

Sollten Sie unterwegs sein, dann greift die Hausratversicherung auch, wenn Ihnen beispielsweise ein Wertgegenstand aus Ihrem Hotelzimmer entwendet wird. Wird Ihnen aus einem zum Haus gehörenden Kellerraum zum Beispiel ein Fahrrad gestohlen, ist auch dies von der Versicherung abgedeckt.

Wenn Sie die Hausratversicherung abschließen, ist es von Bedeutung, dass die Versicherungssumme dem Neuwert des Hausrates entspricht. Es ist weiterhin wichtig, dass Sie Ihr Mobiliar und Ihre Wertgegenstände katalogisieren und einmal jährlich den Neuwert aktualisieren, da sich der Wert Ihres Hausrates im Laufe der Zeit meist erhöht.

Kommt es zu einem Schadensfall, müssen Sie als Versicherungsnehmer nachweisen können, dass Ihnen die Gegenstände tatsächlich gehört haben. Es empfiehlt sich also, Kaufbelege aufzubewahren und Fotos von den Gegenständen innerhalb des Hauses zu machen und diese Unterlagen an einem sicheren Ort außerhalb des Hauses aufzubewahren.

Meist sinkt die Versicherungsprämie, wenn sie Fenster und Türen gut gegen Einbruch gesichert haben. Auch die Installation einer Alarmanlage kann prämiensenkend wirken.

Eine Hausratversicherung lohnt sich vor allem dann, wenn der Wert des Hausrates sehr hoch ist oder der Verlust für Sie als Eigentümer finanziell ruinös wäre. Beachten Sie, dass die Hausratversicherung nicht bei Elementarschäden greift. Um auch für diesen Fall abgesichert zu sein, benötigen Sie eine Elementarschadenversicherung.

Elementarschadenversicherung

Eine Elementarschadenversicherung (mittlerweile Naturgefahrenversicherung) ist sozusagen eine erweiterte Wohngebäudeversicherung, da sie Schäden abdeckt, die durch Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen oder Vulkanausbrüche, entstehen können. Schäden, die durch eine Sturmflut entstehen, sind hingegen nicht eingeschlossen.

Viele dieser Risiken dürften ein Haus, welches in Deutschland steht, nicht betreffen. Die Versicherung kann dennoch sinnvoll sein, da sie auch Schäden abdeckt, die durch sintflutartige Regenfälle entstehen, zum Beispiel bei überfluteten Kellerräumen.

Wenn das Haus in einer gefährdeten Zone steht, beispielsweise in der Nähe eines Flusses, wird es jedoch sehr schwer und teuer sein, eine Elementarschadenversicherung abzuschließen. Gerade Gebäude in hochwassergefährdeten Regionen, wollen Versicherer natürlich nur sehr ungern absichern, da diese zu einer hohen Wahrscheinlichkeit dem nächsten Hochwasser ausgesetzt ist.

Glasversicherung

Die Glasversicherung ist meist nur für Hausbesitzer interessant, die einen Wintergarten oder großflächige Fenster haben. Bei normalgroßen Fenstern ist es meist besser auf die oft sehr teure Glasversicherung zu verzichten und eventuelle Schäden aus eigener Tasche zu bezahlen. Die Versicherungsprämie richtet sich nach der Größe des Hauses und der verglasten Gesamtfläche.

In Kraft tritt die Versicherung bei Schäden an Gebäude- oder Mobiliarverglasung, also auch bei Glasvitrinen, Glastischen und Spiegelschränken – Aquarien, Terrarien und Ceran-Felder müssen meist extra versichert werden, was zu weiteren hohen Kosten führen kann.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Diese Versicherung werden Sie sich meist sparen können, da Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden, die rund um Ihr selbstgenutztes Einfamilienhaus auftreten, mit abdeckt. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn jemand auf Ihrem Grundstück oder dem angrenzenden Gehweg im Winter ausrutscht und sich verletzt, weil Sie nicht gestreut haben.

Solar- oder Photovoltaikanlagen-Versicherung

Da Solar- und Photovoltaikanlagen oft nicht in der Wohngebäudeversicherung inbegriffen sind, macht es Sinn, diese sehr teuren Anlagen extra zu versichern. Sollten Schäden durch falsche Bedienung, Diebstahl oder einen Kurzschluss auftreten, sind diese abgesichert. Außerdem können auch Ertragsausfälle abgesichert sein, wenn Sie aufgrund eines Schadens zeitweise keinen Strom mehr ins Netz einspeisen und verkaufen können.

Hausschutzbrief

Hier bezahlt die Versicherung die Rechnung eines Dienstleisters, wie zum Beispiel eines Schlüsseldienstes. Die Beträge werden jedoch nur gezahlt, wenn sie klein sind und den Hausbesitzer nicht in den finanziellen Ruin treiben würden. Daher ist diese Versicherung im Grunde überflüssig und Sie können gut und gerne auf sie verzichten.

Risikolebens- und Restschuldversicherung

Wenn Sie für Ihr Haus einen Kredit aufgenommen haben und diesen noch abbezahlen müssen, ist diese Versicherung für Sie sehr wichtig. Im Falle einer Erwerbsunfähigkeit oder des Ablebens des Hauptverdieners, kümmert sich die Risikolebensversicherung darum, dass den Hinterbliebenen keine Schulden hinterlassen werden. Die Restschuldversicherung tilgt die Restschuld des noch zu zahlenden Kredites.

Informieren Sie sich im Vorhinein

Sie sehen also, dass Sie sich bei jeder Versicherung besser genau informieren, ob diese für Sie sinnvoll erscheint oder nicht. Klären Sie vorab genau, welche konkreten Schadensfälle von der jeweiligen Versicherung abgedeckt sind und entscheiden Sie daraufhin, ob Sie die Versicherung benötigen.

Versicherungen machen grundsätzlich nur Sinn, wenn Ihnen im Schadensfall ohne Versicherungsabdeckung ein finanziell sehr großer Verlust oder sogar der Ruin droht. Bei kleineren Beträgen ist es oft besser, ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen, keine Versicherung abzuschließen und im Zweifelsfall einen möglicherweise auftretenden Schaden selbst zu begleichen.

Welche Fertighaus-Versicherungen haben Sie für Ihr Eigenheim abgeschlossen? Und auf welche Absicherungen verzichten Sie lieber und sparen sich demnach die Versicherungsprämien? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

Photovoltaikversicherung: Was bringt sie und welche Bereiche deckt sie ab?

Bei all den Versicherungen, die für den Hausbau benötigt werden, den Überblick zu behalten, ist fast schon ein Kunstwerk. Wer jedoch auf die Energiegewinnung durch eine Photovoltaik-Anlage setzt, der kommt um eine Photovoltaikversicherung nicht herum. Wir erläutern Ihnen, warum diese so wichtig ist und welche Bereiche sie abdecken sollte. Photovoltaikversicherung: Was bringt sie und welche Bereiche deckt sie ab? weiterlesen

Auf dem Weg zum Fertighaus: 10 hilfreiche Tipps zur Baufinanzierung

Der Wunsch nach einem Fertighaus scheitert bei vielen potenziellen Bauherren oftmals an den hohen Kosten. Oder noch schlimmer: Der Bau wird trotz fehlenden Eigenkapitals und notwendiger Förderungen begonnen, was existenzielle Folgen haben kann. Damit Sie nicht in diese Falle tappen, geben wir Ihnen 10 Tipps zur Baufinanzierung mit auf den Weg zu Ihren eigenen vier Wänden.

Ohne Darlehen und Förderungen kommen die wenigsten Bauherren zu ihrem Traumhaus. Oft ist die finanzielle Belastung gar so groß, dass das Abbezahlen der Verbindlichkeiten über ein gesamtes Berufsleben andauert. Da hilft es auch nichts, dass Schulden zur Baufinanzierung so genannte „gute Schulden“ sind, da die Investition in ein Haus ein guter Schutz gegen die Inflation darstellt und geringe Kaufkraftverluste aufweist. Auf dem Weg zum Fertighaus: 10 hilfreiche Tipps zur Baufinanzierung weiterlesen

Bauzinsentwicklung: Historisches Tief lädt zur Baufinanzierung ein

Wer ein Massiv- oder Fertighaus bauen möchte und auf Finanzierungshilfen angewiesen ist, der darf sich über einen historisch niedrigen Bauzins freuen. Wie sich dieser in den vergangenen Jahren entwickelt hat, was Einfluss auf die Höhe des Bauzinses nimmt und warum sich eine Finanzierung zurzeit ganz besonders lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Bauzinsen befinden sich auf einem Niveau, das in den vergangenen vierzig Jahren nicht so weit unten angesiedelt war wie 2015 und in diesem Jahr. Im März lagen die Zinsen sogar in der Nähe des historischen Tiefs, was Personen, die an einem Hauskauf oder Neubau interessiert sind, ganz besonders aufhorchen lassen sollte. Bauzinsentwicklung: Historisches Tief lädt zur Baufinanzierung ein weiterlesen